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Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie im Bethesda setzt Maßstäbe

Gesichtschirurgie mit Feingefühl : Die Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie im Bethesda setzt Maßstäbe

„Wir lassen den Menschen hinter der Erkrankung nicht alleine, sondern sind mit Empathie und bei Bedarf auch psycho-onkologischer Betreuung stets für ihn da“. Mit diesem Versprechen holt Prof. Dr. Dr. Daniel Rothamel, Chefarzt der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie im Bethesda, Patienten genau da ab, wo die Verunsicherung besonders groß ist. Denn eine Operation im Gesicht, ob kieferorthopädischer Eingriff oder Entfernung eines Kopf-Hals-Tumors, ist häufig angstbelastet. „Wie sehe ich danach aus?“ oder „Kann ich hinterher noch normal essen?“ sind Fragen, die sich viele Patienten stellen.

Tatsächlich liegen sie in der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie im Krankenhaus Bethesda genau richtig. Mit Prof. Dr. Dr. Rothamel und seinem 14-köpfigem Team sind hervorragend ausgebildete (Doppelstudium der Medizin und Zahnmedizin!) und höchst erfahrene Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen am Werk, zu denen Patienten von weit her nach Mönchengladbach kommen.

„Ich kann Ihnen aus einem Schulterblatt einen neuen Oberkiefer bauen“, erklärt der auf Tumorchirurgie spezialisierte Prof. Dr. Dr. Rothamel. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig in der Vorstellung, aber gut zu wissen, wenn man’s braucht. „Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie ist unser Steckenpferd“, sagt Rothamel, der sich nicht nur „in der Pflicht sieht, Tumorpatienten selbst zu operieren“, sondern der auch vor und nach der OP nach den Patienten schaut. „In der Corona-Zeit rufen wir nach größeren Operationen täglich bei den Angehörigen an und informieren sie, denn Patienten können das zum Beispiel nach einem vorübergehenden Luftröhrenschnitt erst mal nicht selbst.“ Bei den jüngsten Patienten geht das „Kümmern“ selbstverständlich ebenfalls nach der OP weiter. „Wenn wir Neugeborene mit Lippen- Kiefer- Gaumenspalte direkt nach der Geburt mitbehandeln, stellen wir Trinkplatten her, schaffen die Voraussetzung für eine normale Nahrungsaufnahme und bieten Stillberatung. Bevor wir im Alter von sechs Monaten mit den operativen Maßnahmen beginnen“, so Rothamel.

Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Daniel Rothamel, Chefarzt der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Foto: Ev. Krankenhaus Bethesda

Auch im Bereich der ästhetischen Gesichtschirurgie sind Rothamel und sein Team im Einsatz. Narben korrigieren und Schlupflider entfernen sind häufige Eingriffe. Ein weiteres großes Feld seien Patienten mit guten und bösartigen Veränderungen der Gesichtshaut, die der Dermatologe aus der Praxis lieber an die Klinik überweise. Nicht zuletzt, wenn die allgemeine Zahnmedizin an ihre Grenzen stoße, sei das ein Fall für die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie im Bethesda. „Wir kooperieren da sehr gut mit den Zahnärzten und niedergelassenen Chirurgen“, so Rothamel.

Ein hochkomplexes Feld

Ein Gesicht kann man verlieren, man kann ein langes Gesicht machen, übers ganze Gesicht strahlen, sein wahres Gesicht zeigen oder jemandem wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sein. Ob man sein Gesicht nun mag oder nicht – es ist das wichtigste Kommunikationsorgan und gleichzeitig Sitz aller Sinne. Die Augen sehen, die Nase riecht, der Mund spricht, atmet, kaut und schmeckt – und das ganze Gesicht kommuniziert durch Sprache und Mimik permanent mit seiner Umwelt, seinen Mitmenschen.

Verletzungen, Erkrankungen oder Fehlentwicklungen des Kiefers und des Gesichts sind daher nicht nur von ungemeiner funktioneller Bedeutung – auch ästhetische Aspekte sind zu berücksichtigen. Man denke nur an einen vom Krebs deformierten Kiefer. Da genügt es nicht, den Tumor zu entfernen, da muss eine rekonstruktive Operation dem Patienten wieder zu einem funktionierenden Kiefer verhelfen, mit dem er kauen, sprechen, lachen und sich wohlfühlen kann, und man muss dem Patienten darüberhinaus auch in ästhetischer Hinsicht ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Der modernen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie stehen dabei verschiedene, höchst aufwendige Rekonstruktionsverfahren zur Verfügung, die in Ausnahmefällen auch mal zwölfstündige Operationen erfordern können.

Foto: pixabay

Und das ist nur eine von vielen Aufgaben. Denn das Spektrum der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie fängt mit Patienten an, die eben erst auf die Welt gekommen sind – Babys mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte etwa –, und hören da, wo Zahnärzte mit ihrer Kunst am Ende sind, noch lange nicht auf. Wo gar kein gesunder Kieferknochen mehr ist, kann auch der beste Zahnarzt keine Implantate einsetzen. Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie muss erst einmal den Knochen rekonstruieren. Auch kann es, zum Beispiel bei einem an Demenz oder anderweitig schwer erkrankten Patienten, vonnöten sein, dass eine zahnärztliche Behandlung unter Narkose stattfindet. Auch hier ist man in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie an der richtigen Adresse.

Ev. Krankenhaus Bethesda

Ludwig-Weber-Straße 15

41061 Mönchengladbach

Telefon: 02161/9810

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