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40 000 Euro für neue Tribüne

40 000 Euro für neue Tribüne

Für die Finanzierung einer neuen Zuschauertribüne hat der Verein Schlossfestspiele Neersen jetzt willkommene Hilfe aus Düsseldorf erhalten: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Verein dafür einen Zuschuss in Höhe von 40 000 Euro zur Verfügung.

Das beschloss vor Kurzem der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz des früheren NRW-Umweltministers und Landtagspräsidenten, Eckhard Uhlenberg, der jetzt bei einem Besuch auf Schloss Neersen die schriftliche Zusage persönlich an den Festspiele-Verein überreichte.

Rund 500 Zuschauer pro Veranstaltung finden bei den Theateraufführungen im Innenhof von Schloss Neersen auf der mobilen Zuschauertribüne Platz. Die im Jahr 1988 angeschaffte Tribüne entspricht jedoch nicht mehr den aktuellen Bestimmungen der Versammlungsstätten-Verordnung und den heutigen technischen Anforderungen an Zugänglichkeit, Sicherheit und Barrierefreiheit.

Deshalb möchte der Verein Schlossfestspiele Neersen eine neue, moderne Tribünenanlage anschaffen, die dann für die nächsten 30 Jahre nutzbar sein soll. Sie zeichnet sich unter anderem durch breitere seitliche Zugangswege und eine variable erste Sitzreihe aus. So können beispielsweise auch Rollstuhlfahrer besser einen Platz finden.

„Neben dem vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz des Fördervereins hat uns auch die barrierearme Ausrichtung der künftigen Tribüne überzeugt“, so Uhlenberg bei seinem Besuch. Die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigen sei auch ein wichtiges Thema bei der NRW-Stiftung. Zusammen mit weiteren Zuschüssen, die von der Stadt Willich und aus den Reihen des Vereins selbst kommen, steht die Finanzierung der neuen Tribüne nun auf soliden Füßen.

Im Kreis Viersen förderte die NRW-Stiftung bereits früher Maßnahmen wie etwa die Sanierung und Einrichtung des Heimatmuseum Kamps Pitter in Willich oder des Landschaftshofs Baerlo in Nettetal. Das ehemalige Munitionsdepot Brüggen-Bracht hat die NRW-Stiftung vor Jahren zur Sicherung für den Naturschutz erworben. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung übrigens im Wesentlichen über das Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Beiträgen ihres Fördervereins.

(StadtSpiegel)