Bauen mit Lego: Der Papa wird's schon richten

Bauen mit Lego: Der Papa wird's schon richten

Ich muss ja gestehen, ich bin ein großer Lego-Fan. Das war ich schon als Kind und jetzt, da mein Sohn mit Lego spielt, kann ich meine Kindheit quasi wieder erleben oder mich wieder richtig austoben. Wenn ich meinem Kleinen wieder mal was neues gekauft habe — vor allem Lego Ninjago — dann sitzen wir oft stundenlang an dem Set und bauen es gemeinsam auf.


Das macht richtig Spaß — nicht nur mir beim Zusammenbauen, auch wenn wir(!) beide nachher damit spielen und ich die Freude in den Augen meines kleinen Rackers sehen kann.
Doch leider findet mein Sohn, dass man aus den Teilen doch noch was viel Cooleres bauen könnte. Das Ergebnis: So nach ein bis zwei Wochen ist das komplette Set in seine Bestandteile zerlegt und in der großen Lego-Kiste verschwunden.
Irgendwann besinnt sich dann der Kleine, dass er zum Beispiel doch gerne wieder den "Kommando-Zeppelin" hätte. "Papa, können wir den zusammen bauen?". Aber klar — Papa macht das schon... mit dem Ergebnis, dass ich mich dann wirklich manchmal den ganzen Tag durch die große Lego-Kiste wühle, um schließlich alle Teile des einen oder anderen Sets wieder zu finden. So geschehen letzten Sonntag. Für den "Kommando-Zeppelin" vom Nadakahn haben wir beim ersten Mal circa 1 1/2 Stunden gebraucht. Nachdem er dann von meinem Sohn zerlegt, umgebaut und schließlich in den Weiten der Kiste verschwunden war, habe ich einen Tag lang gebraucht, um das Ding wieder zusammen zu bauen.
Doch aller Mühen Lohn waren die strahlenden Augen meines Sohnes, der mir jetzt hoch und heilig versprochen hat, dass er den Zeppelin jetzt nie mehr auseinander baut. Ich befürchte Schlimmes...