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Kamps Pitter wird größer

Kamps Pitter wird größer

Remise, NSDAP-Gauschule, Internatsschlafräume – das alte Gemäuer gegenüber vom Heimatmuseum Kamps Pitter hat schon viel erlebt. Die letzten Jahre drohte es aber zu Verfallen, diente nur noch als Abstellfläche.

Doch bald wird neues Leben einziehen. Kamps Pitter II haben die Heimat- und Geschichtsfreunde Willich das Sanierungsprojekt getauft.

 Zimmermeister Josef Kothen hielt den Richtspruch und trank den obligatorischen Kurzen dazu.
Zimmermeister Josef Kothen hielt den Richtspruch und trank den obligatorischen Kurzen dazu. Foto: Schütz

Zum Richtfest des Erweiterungsbau des Heimatmuseums kamen am Donnerstag zahlreiche Zuschauer aus allen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt. Ernst Kuhlen, Vorsitzender der Heimat- und Geschichtsfreunde, bedankte sich für das große Interesse und hob hervor, „dass Neues Gestalt annimmt!“ So werde auch Platz für Wechselausstellungen geschaffen. Der neue Trakt des Willicher Heimatmuseums ist nicht nur komplett entkernt und trocken gelegt worden. Es wurden auch Stahlträger eingezogen, die Giebel im Obergeschoss verstärkt und neue Wände eingezogen. Nachdem jetzt auch der komplett neue Dachstuhl fertig gestellt war, konnte endlich Richtfest gefeiert werden. Die Fertigstellung des sanierten Trakts ist für Mitte 2017 angedacht.

Im Untergeschoss wird sich dann neben einem neuen Haupteingang zum Komplex der Heimat- und Geschichtsfreunde ein 80 Quadratmeer großer Raum für wechselnde Ausstellungen sowie ein Dokumenten- und Studierraum befinden. Die erste Etage und das darüber liegende Dachgeschoss werden der Ausstellung der Heimatgeschichte der Stadt Willich dienen. So ist beispielsweise ein Raum für das Schützenwesen in allen vier Stadtteilen geplant.

(StadtSpiegel)