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Maya (acht Monate) ist das jüngste Mitglied

Maya (acht Monate) ist das jüngste Mitglied

Der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath richtete jetzt im Haus Frambach seine Jahreshauptversammlung aus. Der Vorstand unter dem Vorsitz von Uli Mones lieferte ein erfolgreiches Resümee seiner Vereinsarbeit ab und leitete das Augenmerk auf die diesjährigen Aktivitäten.

„Wir wollen etwas für alle Mitbürger tun“, betont Uli Mones vor etwa 50 Mitgliedern. „Und dazu gehören selbstverständlich auch die Asylbewerber“, ergänzt er. Auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule, die heute als Flüchtlingsunterkunft dient, findet am 18. April von 12 bis 14 Uhr ein Konzert der Kempener Big Band statt, an dessen Realisierung der HuVV derzeit mitwirkt. Dies ist eine von vielen Aktivitäten, die sich der HuVV in diesem Jahr vorgenommen hat. Mones benennt in seinem Jahresbericht die Wichtigkeit der gemeinsamen Arbeit aller Ortsvereine und weist in diesem Zusammenhang auch auf die regelmäßigen Treffen der Vereinsvorstände hin. Das 6. Wickrather Agenda-Treffen ist für den 14. April vorgesehen. Abschließend stellt Uli Mones die aktuelle Anzahl seiner Vereinsmitglieder vor, die in zehn Jahren von 253 um mehr als das Doppelte auf 569 angewachsen ist. Um die Zahl rund zu kriegen, meldet Kurt Eitel spontan seine acht Monate alte Enkelin Maya im Verein an, die nun das jüngste Mitglied ist. Schriftführer Hubert Hack stellte danach die einzelnen Jahresaktivitäten vor. Neu im Programm sind zwei Spaziergänge durch Alt-Wickrath (9. Mai, 15 Uhr mit Hildegard Krane) und durch das neue Wickrath (12. September mit Norbert Degen). Am 25. und 26. Juli findet das 40. Fest am See statt, bei dem ein Besucherrekord wie im vergangenen Jahr erwartet wird. Eine Zusammenstellung aller Veranstaltungen ist der HuVV-Homepage zu entnehmen. Nach dem Abschluss des offiziellen Teils berichtete Hildegard Krane in einem beachtenswerten Vortrag über „Wickrather Bürger jüdischen Glaubens“.

(StadtSpiegel)