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34 Wohnungen von GWG für Strümp

GWG errichtet Wohnanlage : 34 Wohnungen für Stadtteil Strümp

Seit Februar dieses Jahres errichtet die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mit Sitz in Viersen im Meerbuscher Stadtteil Strümp eine Wohnanlage als Niederigenergiehaus nach dem KFW Standard „Effizienzhaus 55“. Am Mittwoch wurde Richtfest gefeiert.

Im Neubaugebiet an der Gerhart-Hauptmann-Straße entstehen in einem Bauabschnitt zwei Gebäude mit insgesamt 34 Wohnungen. Postalische Anschrift ist Gerhart-Hauptmann-Straße 19 - 21. Auf ingesamt 1869 Quadratmetern entstehen Zwei- und Dreizimmer Wohnungen mit Größen von 51 bis 82 Quadratmetern Wohnfläche. Ferner sind drei große Vier-Zimmerwohnungen mit 96 und vier „Singlewohnungen“ mit 28 Quadratmetern vorgesehen. Da alle Nebenräume sich auf der jeweiligen Etage der Wohnung befinden, konnten die Verantwortlichen auf eine Unterkellerung der Wohnanlage verzichten. Die schwellenfreien Wohnungen sind größtenteils nach Süden ausgerichtet. Barierrearme Bäder mit großzügig gefleisten Duschen und eine einzelraumgeregelte Fussbodenheizung, diese und die Warmwasseraufbereitung erfolgt durch eine Wärmepumpe, runden die Qualität der Wohnungen ab. Die Fenster- und Türanlagen sind aus Kunststoff, mit einer hoch wäremdämmenden Verglasung und elektrischen Rolladen versehen. Die Ergeschoßwohneinheiten haben einen ebenerdigen Balkon während die 1. und 2. Etage einen Aussenbalkon aus Aluminiumfertigbauteilen erhält. Die Bauksoten belaufen sich auf sechs Millionen Euro und mit der endgültigen Fertigstellung wird im dritten Quartal 2022 gerechnet.

GWG-Aufsichtsratvorsitzender Günter Werner hob hervor, dass die GWG mit diesem Bauvorhaben den ohnehin schon teuren Mieten im Umland von Düsseldorf entgegentreten will. „Wir wollen Wohnen auch im Dunstkreis von Düsseldorf wieder bezahlbar machen“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates und fügte hinzu „eben GWG: Gutes Wohnen garantiert“.

Den Lacher des Tages erlaubte sich Meerbuschs Bürgermeister Christian Bommers. Er wollte in seiner Rede den Gästen erklären, daß er ja erst seit elf Jahren im Dienst des Bürgermeisters stehe, erkannte dann seinen Fehler und korrigierte auf elf Monate. Das Gelächter und ein humoristischer Applaus waren ihm gesichert.

Nachdem Zimmermannsmeister Michael Speck aus luftiger Höhe seinen traditionellen Zimmermannsspruch gesprochen, den obigatorischen Schnaps getrunken und das Glas dann krachend auf den Boden geworfen hatte, versammelten sich Bauleute, Verantwortliche und Nachbarn bei strömmendem Regen unter den bereitgestellten Zelten und tauschten sich bei einem Imbiss aus.