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"Ernte teilen": der Film zur Solidarischen Landwirtschaft

Dokumentarfilm & Diskussion : Agrarwende vor der Haustür

Der BUND und der Verein Solidarische Landwirtschaft Meerbusch zeigen den Dokumentarfilm "Ernte teilen".

Der Film erzählt die Geschichte von Landwirten, die aus den Strukturen der konventionellen Landwirtschaften ausbrechen. Als Erzeuger von Gemüse und anderen Lebensmitteln bekommen sie zu wenig Geld für ihre Produkte, die Gewinne streicht zum großen Teil der Handel ein. Die Agrarsubventionen fördern den Anbau auf großen Flächen, der wiederum die Böden auslaugen und den Einsatz chemischer Mittel nötig machen. Es werden nur noch Sorten angebaut, die besonders ertragsreich, transport- und lagerfähig sind. Das Prinzip wirtschaftlichen Wachstums und Profitstrebens geht auf Kosten der Natur und vor allem des Bodens.

Viele Menschen, auch in den Großstädten, wollen dieses aus dem Ruder gelaufene System der Lebensmittelversorgung nicht mehr unterstützen. Deshalb haben sich landauf, landab solidarische Landwirtschaften (sog. SoLaWis) gegründet. Es geht um umweltfreundlichen Anbau, kurze Transportwege, eine solide wirtschaftliche Grundlage für den landwirtschaftlichen Betrieb und Sortenvielfalt.

Die SoLaWi Meerbusch besteht seit drei Jahren. Zum Jahresanfang werden wieder neue Mitglieder gesucht. Alle, die sich gesund, regional und saisonal ernähren und darüber hinaus wissen wollen, woher ihr Biogemüse kommt und denen Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtig sind, sind eingeladen, sich den Film gemeinsam mit uns anzuschauen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur Diskussion und zum Kennenlernen der SoLaWi Meerbusch.

Der BUND, Ortsgruppe Meerbusch, und der Verein Solidarische Landwirtschaft Meerbusch, zeigen den Film „Ernte teilen“ (FSK 0/81 Min.) am Donnerstag, 30. November, um 19.30 Uhr im Jugendzentrum OASE, Düsseldorfer Straße 4 in Büderich. Der Eintritt ist frei.