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Feuerwehreinsatz im Meerbad in Büderich

Feuerwehreinsatz : Einsatz im Hallenbad

Am Freitagmittag, 21. Mai, rückte die Feuerwehr Meerbusch mit einem Großaufgebot zum städtischen Hallenbad nach Büderich aus.

Vermutlich während Arbeiten im Zuge der Betriebsabläufe im Technikbereich des Bades kam es zu einer ungewollten Reaktion der Chemikalien Chlorlauge und Schwefelsäure. Ein anwesender Mitarbeiter erkannte die Lage, brachte das reaktive Gemisch schnell in einen gesicherten Bereich und verließ anschließend das Gebäude. Aufgrund der Meldung ging die Feuerwehr von einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern aus und entsandte auf dieses Geschehen hin spezialisierte Kräfte zum Hallenbad. Da beim Eintreffen der Feuerwehr die Angestellten das Bad bereits verlassen hatten, konnten sich die Einsatzkräfte auf den eigentlichen Gefahrstoff konzentrieren.

Unter speziellen Chemikalienschutzanzügen gingen die Einsatzkräfte immer zu zweit in den Betriebsbereich vor und sicherten das Gebinde der reagierenden Chemikalien, so dass keine weitere Gefahr von dem Gemisch mehr ausgehen konnte. Für die Reinigung der speziellen Schutzanzüge wurde an Ort und Stelle eine Dekontamination, eine Art Dusche, aufgebaut und ein sicheres Entkleiden der Einsatzkräfte erzielt.

Nachdem die Feuerwehr mit vier Einsatzkräften im Chemikalienschutzanzug und zwei weiteren Kräften, ebenfalls in einer der Situation angepassten Schutzkleidung, die Gefahr beseitigt und die betroffenen Räumlichkeiten mit Hochdrucklüftern gelüftet hatten, konnten die umgefüllten Chemikalien gefahrlos von einer Spezialfirma in einem entsprechenden Gebinde entsorgt werden. Ein Mitarbeiter des Hallenbads ließ sich vorsorglich im Krankenhaus untersuchen. Die Feuerwehr Meerbusch war mit fünf Einheiten fast vier Stunden mit 40 Kräften im Einsatz.