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Heike Grulich aus Strümp hat zweiten Jugendroman geschrieben

Meerbuscher Autorin veröffentlicht „Arbor“ : Zweiten Roman nachgelegt

Heike Grulich veröffentlicht mit „Arbor“ ihren zweiten Roman für junge Leserinnen und Leser. Vor etwa einem Jahr erschien ihr Debut „Genius“, nun ist das zweite Buch der Meerbuscher Autorin da. Auch „Arbor“ stammt aus dem Genre Urban Fantasy und soll die Zielgruppe 14+ begeistern.

Wie es sich anfühlt, das zweite Buch in den Buchhandel zu bringen, kann Heike Grulich in wenigen Sätzen beschreiben: „Zu Freude und Dankbarkeit gesellt sich eine gehörige Portion Stolz. Und die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. Ich möchte auf jeden Fall weiterschreiben.“

Zwischen Vollzeitjob, Familie und ihrer Begeisterung für Sport bleibt hierfür nicht viel Zeit, dennoch hat Heike Grulich bereits mit ihrem dritten Manuskript begonnen. Fortsetzungen des Debutromans Genius? „Nein, alle Bücher sind Einzelwerke, die sich nicht nur inhaltlich, sondern auch im Hinblick auf Sprache und Stil deutlich unterscheiden“, so die Autorin. „Mein drittes Buch wird ein Coming of Age-Roman – da wechsel ich dann auch das Genre.“

Ihr aktueller Roman „Arbor“ dreht sich um Philip, der bei einem Unfall einen Teil seines Gedächtnisses verloren hat. Dies wird dem 16-Jährigen zum Verhängnis, denn ein Freund von ihm schwebt in großer Gefahr und nur Philip kann ihm noch helfen. Doch Philip kann sich an nichts erinnern. Weder an die Gefahr noch an seine Aufgabe und erst recht nicht an seinen Freund.

Das klingt nach Spannung und Abenteuer. Hat der Roman auch eine tiefergehende Botschaft, ähnlich dem ersten Buch der Autorin? „Ja, ,Arbor‘ soll nicht nur unterhalten, sondern auch eine Botschaft teilen. Ich hoffe, mir ist auch in diesem Roman gelungen hierbei nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu arbeiten,“ betont Heike Grulich. „Mein erstes Buch sollte zum Nachdenken darüber anregen, ob wir der Welt, in der wir leben, mit ausreichendem Respekt begegnen. Auch ,Arbor‘ zielt in diese Richtung, wenngleich mit ganz anderen Inhalten.“

Zahlreiche Statistiken belegen, dass immer weniger junge Menschen lesen. Viele Verlage setzen daher auf Kinderbücher oder Erwachsenenliteratur. Im Bereich der Jugendbücher wird die Luft dünn für Autorinnen und Autoren. Das bestätigt Heike Grulich: „Ich weiß, dass ich für eine Zielgruppe schreibe, die immer schwerer zu erreichen ist. Daher rät mir meine Literaturagentur dazu, den Fokus auf Leserinnen und Leser bis maximal zwölf Jahren zu legen. Dennoch wird auch mein drittes Buch ein Jugendroman werden. Ich liebe es, für diese Zielgruppe zu schreiben und ich bin überzeugt davon, dass es da draußen noch genug Jugendliche gibt, die mit Begeisterung in die Welten gedruckter Bücher abtauchen.“ Doch dann ergänzt sie etwas, das aufhorchen lässt: „Vielleicht, aber nur vielleicht, wird sich mein viertes Buch an Erwachsene richten.“

Weitere Infos zu dem Buch „Arbor“ auf der Website von Heike Grulich unter www.heikegrulich.de sowie beim Verlag feetjebooks (www.feetjebooks.de)