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Rathaussturm: Meerbusch ist in Narrenhand!

Rathaussturm : Meerbusch ist in Narrenhand!

Das Meerbuscher Rathaus ist gefallen, die Narren haben die Kontrolle über die Stadt übernommen: In Osterath ist an Altweiber der Startschuss für die jecken Tagen gefallen. Aber: Es war nicht einfach. „Ich habe 45 Pähd zuhus, keins von denen ist so störisch wie du!“, rief der Nierster Prinz Robert Daniels.

In Meerbusch sind die jecken Tage eingeläutet worden. Unpünktlich um 10.36 Uhr haben die Lanker und die Nierster Kinderprinzenpaare im Auftrag aller Möhne und dem Nierster Prinz Robert Daniels das Rathaus gestürmt. Aber: Als geschickte Diplomatin hat Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage bei ihrem letzten Rathaussturm gekonnt die Narren um den Finger gewickelt. Denn: Nicht auf die Uhr schauend hatte sie und ihre Rathaus-Crew die närrischen Angreifer so lange in Gespräche verwickelt, dass der Sturm um 11.11 Uhr einfach verbummelt wurde.

Foto: RBAV/aru

Als Prinz Daniel, der die Bürgermeisterin vorher sogar noch „sympathisch“ nannte, dies merkte, schaltete er auf Attacke: „Im ganzen Rheinland sind die Rathäuser bereits gestürmt, nur du hälst noch durch!“ Sofort alarmierte er seine Sturmtruppen, die zum Rammbock griffen. „Mit eurer Nierster Leiter kommt ihr hier nicht hoch!“, verhöhnte sie noch schnell die Anstürmenden unter dem Gelächter der rund 300 Narren und Närrinnen. Ihre doll-bunten Prätorianer warfen zwar noch Wasserbomben, da war der Angriff aber bereits im Rollen.

„Ich habe 45 Pähd zuhus, keins von denen ist so störrisch wie du!“, rief der Nierster Prinz Robert Daniels. Nur wenige Sekunden später war es so weit: Die Lanker und Nierster Kinderprinzenpaare rammten das massive Stahltor vom Alten Rathaus in Osterath einfach weg - die Party war eröffnet. Meerbusch feiert jetzt offiziell die nächsten Tage Karneval!

Foto: RBAV/aru