: „Beste Job-Chancen“ für Azubis

: „Beste Job-Chancen“ für Azubis

Die Stadtverwaltung setzt auf „Verjüngungskur“: Mit Beginn des Septembers startete jetzt der neue Azubi-Jahrgang der Stadt Meerbusch ins Berufsleben. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage ist sich sicher: „Auf den Nachwuchs warten beste Job-Chancen.“

Die Meerbuscher Stadtverwaltung setzt auf die Jugend und investiert in die Zukunft. Der Grund liegt auf der Hand: „Das Durchschnittsalter unserer Belegschaft liegt bei 48 Jahren. Und allein in den nächsten fünf Jahren werden rund 120 Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand wechseln. Hier müssen wir mit Weitblick agieren“, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. Rund 40 Millionen Euro einschließlich Rückstellungen für Beamtenpensionen umfasst der Haushalt der Stadt jedes Jahr. „Dazu gehören auch nachhaltige Investitionen in die Ausbildung unseres Nachwuchses.“ Ganz gleich ob Inspektoren-Anwärter, angehende Verwaltungsfachangestellte, künftige IT-Fachleute, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek, oder Garten- und Landschaftsbauer – als größter Arbeitgeber Meerbuschs braucht die Verwaltung jedes Jahr gute Auszubildende. Die Suche wird indes nicht leichter.

Mehr als nur Ausbildung

Um jungen Menschen den Schritt in einen Verwaltungsjob schmackhaft zu machen, lockt die Stadt Meerbusch nicht allein mit fundierten Ausbildungsmöglichkeiten. Wohlfühlen und eine positive Bindung zum neuen Arbeitgeber sollen junge Leute auch langfristig halten. Im Rahmen eines entspannten „Nachwuchs-Workshops“ hatten die Neulinge jetzt Gelegenheit, einander kennenzulernen und von Erfahrungen der Azubis aus den älteren Jahrgängen zu profitieren.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage begrüßte den Nachwuchs persönlich im Lanker Bürgerhaus: „Sie haben eine gute Wahl getroffen, die Entwicklungschancen bei uns sind sehr gut“, so die Verwaltungschefin. „Nach der Ausbildung muss niemand die Sorge haben, in den Seilen zu hängen.“ Wenn Ehrgeiz, Fleiß und Leistungen stimmten, stehe einer Übernahme und einem Arbeitsplatz, der den persönlichen Neigungen entspricht, nichts mehr in Wege. „Und Spaß machen darf die Arbeit auch.“

„Die Azubis sollen sich bei uns von Beginn an wohl und gut aufgehoben fühlen“, sagt Personalchef Jürgen Wirtz. „Dazu gehörten auch möglichst vertrauensvolle Kontakte zu Ausbildern, zur Personalverwaltung und natürlich auch zu anderen Auszubildenden. Das hilft beim Einleben.“ 28 Auszubildende erlernen derzeit ihren Beruf in Diensten der Stadt Meerbusch. Die Erzieherinnen im so genannten Anerkennungsjahr stellen unter den Azubis gewöhnlich die größte Gruppe. Hinzu kommen jährlich rund 25 Praktikanten und Rechtsreferendare, die für einen begrenzten Zeitraum von zwei Wochen bis drei Monaten die Abteilungen durchlaufen. Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres engagieren sich erfahrungsgemäß gern in den städtischen Kitas. Auch zum neuen Ausbildungsjahr konnten wieder alle Ausbildungsstellen besetzt werden: Drei Stadtinspektorenanwärter, drei angehende Verwaltungsfachangestellte und vier angehende Erzieherinnen starten am 1. September bei der Stadt Meerbusch ins Berufsleben. Ein Azubi im Garten- und Landschaftsbau ist schon seit 1. August aktiv dabei.

Azubis bringen frischen Wind

Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage legt auf die Nachwuchswerbung besonderen Wert. „Die Stadt muss als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden und in Sachen Ausbildung vorbildlich sein. Junge, gut motivierte Leute sind unsere Zukunft, und sie bringen frischen Wind.“ Im Rathaus verfahre man grundsätzlich nach der Maßgabe, leistungsstarke Nachwuchsleute nach der Lehre auch zu übernehmen. Das gilt vor allem für die Beamtenanwärter und die übrigen rein verwaltungstechnischen Ausbildungswege, die zwangsläufig in eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst münden. In diesem Jahr waren die Bewerber aus Meerbusch erstmals in der Überzahl – ein Trend, der weiter gefördert werden soll.