: Bewaffneter bedroht Parkbesucher in Strümp

: Bewaffneter bedroht Parkbesucher in Strümp

Ein Bewaffneter hat am vergangenen Montagabend im Strümper Buschend drei Meerbuscher mit einer Machete und einer Schusswaffe bedroht. Trotz eines intensiven Polizeieinsatzes konnte der Angreifer entkommen.

Am vergangenen Montag war das Strümper Buschend in heller Aufregung: Gegen 18.30 Uhr saßen drei befreundete Meerbuscher (22 (2) und 31 Jahre alt) auf einer Bank im Park am Bürgerwäldchen, an der Straße „Am Strümper Busch“, als plötzlich ein Mann aus einem angrenzenden Garten auf sie zukam und sie lautstark aufforderte, den Park zu verlassen. „Dabei hielt der maskierte Angreifer, nach Aussage der Betroffenen, drohend eine Machete und eine Schusswaffe in den Händen“, so die Polizei im Rhein-Kreis Neuss. Die drei Parkbesucher flüchteten sich in ein nahe gelegenes Wohngebiet. Sie vernahmen einen Knall und gingen davon aus, dass der Unbekannte in die Luft geschossen habe. Die drei Betroffenen konnten beobachten, wie der Mann zunächst auf ihre zurückgelassenen persönlichen Sachen (Fahrräder, Handy) einschlug und anschließend zu Fuß über die Straße „Am Buschend“, in Richtung Osterather Straße floh.

Die Meerbuscher informierten die Polizei, die unmittelbar eine umfangreiche Fahndung nach dem Tatverdächtigen veranlasste und auch einen Polizeihubschrauber sowie Diensthund zur Suche einsetzte. Laut Anwohnern sperrte die Polizei das Buschend nahezu vollständig ab. „Die Polizei hat alle Zufahrtswege besetzt und läuft mit Schutzausrüstung Streife“, so Augenzeugen. Der Unbekannte konnte jedoch entkommen: „Die Maßnahmen führten bislang nicht zur Ergreifung des Mannes“, so die Polizei im Rhein-Kreis Neuss. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben: Der Angreifer war schlank mit kräftigen Oberarmen, bekleidet mit einem dunklen T-Shirt, einer dunklen Jeans und maskiert mit einer schwarzen Sturmhaube (möglicherweise Leder). Er sprach akzentfrei Deutsch. Sein Alter schätzten die Zeugen anhand der Stimme auf 20 bis 30 Jahre.

Die Kripo ermittelt und bittet Zeugen, die Hinweise auf die Identität des Unbekannten oder seinen Aufenthaltsort geben können sich unter 02131 300–0 zu melden.

Was machen, wenn er

wieder auftaucht?

Sollte der Täter erneut in ähnlicher Art und Weise auftreten, rät die Polizei möglichen Zeugen, unmittelbar den Notruf 110 zu wählen und einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen.

Es liegen bislang keine Erkenntnisse über die Motivation des Mannes und über die „Echtheit“ der geführten Waffe vor.

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