Neues Aushängeschild für Meerbusch

Da sind sie stolz: Sieben attraktive Mädels bilden jetzt die Tanzgarde der K.G. Blau-Weiss Büderich 1958. Ein neues Aushängeschild für Meerbusch

Der Hoppeditz ist erwacht und die Karnevalssession hat offiziell begonnen. Und die K.G. Blau-Weiss Büderich 1958 und die Büdericher sind in diesem Jahr besonders stolz. Denn: „Unsere Garde wurde jetzt ein Teil unserer Gesellschaft“, sagt Jennifer Hermes von der K.G. Blau-Weiss Büderich 1958.

„Nachdem Sara Fischer, Trainerin der Tanzgruppe, auf uns zugekommen war und gefragt hatte, ob Interesse daran bestünde, eine Tanzgarde im Verein zu etablieren, wurde kurzer Hand entschlossen, diese Reise zu wagen.“

Mit sechs Mädchen fing das Training an. Präsident Michael Hermes schaute ein paar Mal bei den Trainingseinheiten vorbei und fand schnell heraus: Wo Kalorien verbrannt werden, werden auch schon mal welche konsumiert. Jennifer Hermes grinsend: „Aufgrund der Hitzewelle in diesem Sommer, wurde das Training gelegentlich mit einem leckeren Eis beendet.“

Nachdem viele Stunden Zeit in die Suche nach passenden Outfits investiert wurden, wurden Trainingsanzüge, Taschen, Kostüme und Jacken ausgesucht. Und dass die Gruppe noch kein richtiger Bestandteil der Karnevalsgesellschaft war, war auch sichtbar: Schwarze Röcke, weiße Oberteile. „Dies insbesondere deshalb, weil bereits Auftritte anstanden, obwohl die Tanzgarde noch gar nicht als Garde der KG Blau-Weiss vorgestellt war.“

So traten die Mädchen vorerst unter dem Namen die „Sechs Fragezeichen“ im Altenheim Osterath auf und zeigten ihr Können. „Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass dieser gemeinsame Weg die richtige Entscheidung war“, sagt Jennifer Hermes. Doch dann war es so weit:

„Auf unserem Sommerfest in Büderich im Juli des Jahres präsentierte die Truppe erneut ihr Können – und wurde offiziell als Teil des Vereins vorgestellt.“ Mit großer Begeisterung wurde getanzt, gefeiert und auch gearbeitet. Auch stellte sich an diesem Tag heraus: die traditionellen Zöpfe, welche Funkemariechen tragen, werden nicht nur einfach geflochten. „Es handelt sich um eine besondere Flechttechnik, welche keiner aus dem Verein zu beherrschen schien.“ Das Deutsche Eck wurde somit kurzweilig in einen großen Friseursalon verwandelt. Auch mussten die Mädchen lernen: das traditionelle „Papierreißen“. „Es handelt sich hierbei um eine interne Veranstaltung, bei welcher Papierstücke zerrissen werden, um diese später beim Bau des Rosenmontagswagens zu verwenden.“ Und dabei haben sie gelernt: Ein Verein funktioniert und lebt durch seine Mitglieder. Die Folge: Dies haben die Mädchen zum Anlass genommen, auch selbst beim Bau des Rosenmontagswagens mitzuwirken. „Die Tatkraft der Mädels war wirklich überwältigend und hat den Bau des Wagens ganz weit voran getrieben.“

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Mittlerweile zählt die Gruppe sieben Mädchen, die Gardeuniformen sind da. „Der 11.11. war nun der Tag, dem wir alle entgegen gefiebert haben. „Der Tag, an welchem die Sessionsorden übergeben, der Sessionstanz vorgestellt und die neuen Gardeuniformen endlich präsentiert werden durften. „Es war ein gelungener Start in eine sicherlich ereignisreiche und tolle Session“, so Jennifer Hermes.

(Report Anzeigenblatt)