: Ein Mann mit viel Erfahrung

Die Meerbuscher Feuerwehr hat einen neuen Einsatzleiter: Heinz-Robert Schramm aus Osterath – ein erfahrener Experte auf seinem Gebiet.

Heinz-Robert Schramm wird künftig die Wehrleitung der Meerbuscher Feuerwehr unterstützen. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage bestellte den Brandoberinspektor zum „Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch“. Im Fouesnantzimmer des Erwin-Heerich-Hauses erhielt Schramm die Ernennungsurkunde aus den Händen der Bürgermeisterin im Beisein des Wehrleiters Herbert Derks und seines Stellvertreters Tim Söhnchen. „Heinz-Robert Schramm hat bereits in der Vergangenheit den Führungsdienst der Meerbuscher Feuerwehr im Stadtgebiet unterstützt“, sagt David Burkhard, Sprecher der Stadt Meerbusch. „Zudem verfügt er über die erforderlichen Qualifikationen und Erfahrungen.“ Schramm trat 1977 in den Löschzug Osterath ein. Anfang der 1980er Jahre machte sich Schramm mit einem Elektroinstallationsbetrieb selbstständig, in dem immer wieder Lehrlinge ausgebildet worden, die auch in der Feuerwehr aktiv mitgearbeitet haben. „Bei der Wehr selbst wurde Schramm schnell zum Maschinisten ernannt und absolvierte den Brandmeister-Lehrgang am Institut der Feuerwehr NRW in Münster.“ 1993 wurde er zum Löschzugführer ernannt. 23 Jahre leitete Schramm den Löschzug Osterath, der in diesem Zeitraum zum größten Löschzug im Stadtgebiet anwuchs und aktuell über 60 aktive Kameradinnen und Kameraden zählt. Schramm besuchte mehrere Lehrgänge am Institut der Feuerwehr NRW und erreichte so den Dienstgrad des Brandoberinspektors.
„Als Einsatzleiter regelt Heinz-Robert Schramm die Einsätze der Feuerwehr sowie der Einheiten des Katastrophenschutzes und fordert gegeben falls zusätzliche Fahrzeuge und Kräfte von der Leitstelle an“, sagt David Burkhardt. Dies ist im Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz NRW geregelt. Bei gemeinsamen Einsätzen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz stimmt der Einsatzleiter ein gemeinsames Handeln ab. „Auch die Abwehr von Gefahren sowie die Begrenzung von Schäden bei Großeinsatzlagen oder Katastrophen gehören zu seinem Aufgabengebiet.“
Die Feuerwehr in Meerbusch verzeichnet in den vergangenen Jahren stetig steigende Einsatzzahlen. Allein im Jahr 2018 stieg die Zahl der Alarmierungen auf 666 von 539 im Jahr 2017. Schärfere gesetzliche Vorgaben, neue technische Entwicklungen wie Photovoltaikanlagen oder Lithium-Ionen-Akkus in Elektroautos sowie sich häufende Wetterextreme stellen die Wehr zudem vor immer größere Herausforderungen.