: Geburten: erneut leichtes Plus

Im Jahr 2018 brachten nordrhein-westfälische Frauen im gebärfähigen Alter (15 bis 49 Jahre) laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt im Durchschnitt 1,60Kinder zur Welt. Im Rhein-Kreis Neuss waren es sogar 1,69 Kinder pro Frau.

Damit lag die zusammengefasste Geburtenziffer im Rhein-Kreis Neuss genau auf dem Niveau des Jahres 2017 (NRW 1,59). 2009 lag die Geburtenziffer noch deutlich niedriger (NRW 1,37; Rhein-Kreis Neuss 1,42).

Im Jahr 2018 wurden in NRW insgesamt 173150Kinder geboren; das waren 0,7Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Rhein-Kreis Neuss waren es 4250 Kinder, die das Licht der Welt erblickten, ein Plus von 0,6 Prozent. 2009 waren es in NRW nur 145029 und im Rhein-Kreis Neuss nur 3529 Kinder.

Bei deutschen Frauen war die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in NRW mit 1,45um 0,84niedriger als bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit (2,29). 2017 hatten deutsche Frauen in NRW durchschnittlich 1,44Kinder, nichtdeutsche Frauen 2,35 Kinder geboren. Demnach blieb die zusammengefasste Geburtenziffer bei deutschen Frauen in etwa gleich (+0,01), während sie bei nichtdeutschen Frauen um 0,06sank.

Im Rhein-Kreis Neuss sieht es ähnlich aus: Deutsche Frauen brachten statistisch gesehen 1,52 Kinder zur Welt, nichtdeutsche Frauen 2,58 Kinder. 2017 standen 1,58 deutsche 2,36 nichtdeutschen Kindern gegenüber.

Betrachtet man Nordrhein-Westfalen regional gab es 2018 im Kreis Coesfeld (1,88) den höchsten und in Münster (1,29) den geringsten Wert bei der durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau. In 24Kreisen und kreisfreien Städten war die Geburtenziffer niedriger als 2017, in 25 – darunter der Rhein-Kreis Neuss – konnte eine Zunahme verzeichnet werden. Den höchsten Rückgang ermittelten die Statistiker für den Kreis Olpe (-0,21), den höchsten Anstieg für den Kreis Coesfeld (+0,16). Die Stadt Meerbusch verfügt leider über keine verlässlichen Zahlen zu Neugeborenen. Beim Standesamt werden lediglich die Kinder erfasst, die in Meerbusch geboren werden, sprich Hausgeburten. Die Stadt verfügt über keine Zahlen zu Kindern von Meerbuscher Eltern, die in Kliniken in Düsseldorf, Kaiserswerth, Neuss, Mönchengladbach oder Krefeld geboren werden.

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