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Meerbuscher Unternehmen macht mit beim Accelerator-Programm

Kreis-Programm : SimParQ in 3. Förderrunde

Die Zahl der Elektrofahrzeuge auf den Straßen nimmt zu. Damit steigt auch der Bedarf an Lademöglichkeiten. Gründer Karl Grote möchte hier mit der in Meerbusch beheimateten SimParQ GmbH für Abhilfe sorgen. Das Start-up entwickelt Lösungen zur optimierten Nutzung der Lade­infrastruktur für E-Mobilität. SimParQ gehört zu den fünf Unternehmen, die in die dritte Förderrunde des Accelerator-Programms „accelerate_RKN“ des Rhein-­Kreises Neuss gestartet sind.

Mit Hilfe des Programms kann das Start-up sein Produkt entscheidend weiter in Richtung Marktreife entwickeln. „Durch das Accelerator-Programm des Rhein-Kreises Neuss erhalten wir hierbei wertvolle Unterstützung. Für Gründer ist dieses Programm eine hervorragende Möglichkeit, ihre Ideen zielgerichtet voranzutreiben“, sagt Karl Grote. „Darüber hinaus bringt das Programm die Gründerszene im Rhein-Kreis Neuss zusammen und ermöglicht dadurch neue, spannende Kontakte.“

Mit dem Förderprogramm „accelerate_RKN“ unterstützt der Rhein-Kreis Neuss Gründer bei der Entwicklung ihrer Start-ups und begleitet sie auf dem Weg von der Idee bis zum marktfähigen Produkt. Hierbei kann pro Start-up eine Unterstützung mit Sach- und Dienstleistungen im Wert von bis zu 25 000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Gründer erhalten somit einen wichtigen Anschub bei den ersten Entwicklungsschritten. „Als Innovationskreis ist es uns wichtig, Start-ups in dieser immens wichtigen Phase zu fördern, damit aus innovativen Ideen auch wirklich marktfähige Produkte werden können“, betont Dezernent Martin Stiller. „Das Accelerator-Programm gibt den geförderten Start-ups das erforderliche Rüstzeug mit auf den Weg, um die Entwicklungsschritte bis zur Marktreife gehen zu können. Dazu gehört zum Beispiel, Zielgruppen zu definieren, deren Bedürfnisse zu verstehen, eine Markt- und Wettbewerbsanalyse durchzuführen und ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln.“ Das Programm bietet daher auch Workshops, Vorträge und Sprechstunden zu relevanten Themen wie Vertrieb, Marketing, Recht, Finanzen, Pitch Deck und Pitch Training sowie zu Fragen rund um weitere Fördermöglichkeiten.

Das kommt Start-ups wie der SimParQ GmbH zugute. Ziel von Karl Grote und seinem Team ist es, Stadtbewohnern ohne eigene Wallbox ein kostengünstiges System anzubieten, um ihre E-Autos über Nacht zu laden. Hierfür entwickelt das Unternehmen innovative und kombinierte Park- und Ladesysteme für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Bereich. „Die lange Stillstandzeit über Nacht begünstigt das sogenannte Slow Charging von möglichst vielen Autos – mit dennoch guter Reichweite für den nächsten Tag“, erklärt Karl Grote. „SimParQ nutzt hierfür zum einen Parkgaragen, die nachts oft leer sind, und zum anderen innerstädtische Parkflächen sowie entsprechende Flächen in den Wohnquartieren.“

Mit Unterstützung durch das Accelerator-Programm optimieren Karl Grote und sein Team unter anderem die Marktadressierung. Bis zum Final Pitch am 13. Juni konzentriert sich das Start-up auf die Fertigstellung des Systems zu einem sogenannten Minimal Viable Product, also einer ersten funktionsfähigen Version des Produkts mit den wichtigsten Kernfunktionen, sowie auf den Aufbau eines neuen Web-Auftritts. „Beim Final Pitch von „accelerate_RKN“ geht es um eine Folgeförderung in Höhe von ebenfalls 25 000 Euro“, betont Robert Abts, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung. Neben SimParQ sind die Start-ups Coniundo, Season, Jourries und Autaro in der aktuellen Förderrunde.

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Der Rhein-Kreis Neuss setzt sein Accelerator-Programm für Gründer fort. Am 1. Juli 2023 startet „accelerate_RKN“ in die nächste Runde. Interessierte Gründer, die Unterstützung bei der Entwicklung ihres Start-ups und auf dem Weg zu einem tragfähigen Geschäftsmodell benötigen, können sich noch bis zum 31. Mai bewerben.