: Verdienstkreuz für Peters

Das Bösinghovener Urgestein Johannes Peters ist von Bundespräsident Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande bedacht worden. In der Teloy-Mühle überreichte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke im Beisein von Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerllage den Orden.

Wenn an einem Dienstag sich in den späten Mittagsstunden Menschen in Anzügen und feinen Kleidern in der Lanker Teloy-Mühle einfinden, muss das einen guten Grund haben – diesmal war es ein stadtweit bekannter: Eingeladen hatte Johannes Peters, der gewohnt heimatverbunden, einen festlichen Rahmen für diesen besonderen Anlass wählte, sollte er doch mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet werden. Rund 80 Weggefährten, Freunde und Familienangehörige waren seiner Einladung gefolgt und freuten sich mit Johannes Peters über die hohe Auszeichnung. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke nahm stellvertretend für Bundespräsident Walter Steinmeier diese Ehrung vor, skizzierte dabei das große ehrenamtliche Engagement von Johannes Peters: Als 16-Jähriger gehörte der Geehrte zu den Gründern des Sportvereins TuS Bösinghoven (1964). Anschließend war er als Geschäftsführer und danach als Zweiter Vorsitzender tätig. Ab 1987 hatte er dann bis zur Fusion mit dem ASV Lank 18 Jahre den Ersten Vorsitz im TuS Bösinghoven inne. 43 Jahre war er aktiv im Vereinsvorstand Ansprechpartner für Jeden.

Die jüngste Fusion der Sportvereine in Bösinghoven und Lank zu einem gemeinsamen großen Club, dem TSV Meerbusch, bildete den bisherigen Höhepunkt seiner unermüdlichen Arbeit. Bei dem Zusammenschluss im Jahr 2015 übernahm er das Amt des Ersten Vorsitzenden des neuen TSV und ist dort heute Ehrenvorsitzender. Außerdem engagiert der Geehrte sich in der St.-Pankratius-Schützenbruderschaft Ossum-Bösinghoven sowie im Deutschen Bracken-Club, einem Verein für Jagdhund-Freunde. „Als ich von der Auszeichnung erfuhr, war ich sehr überrascht“, so Peters. Für den heute 71-jährigen Vater zweier Kinder und Großvater von vier Enkelkindern ist dieses Verdienstkreuz nicht die Ehrung seines Lebenswerkes – denn das sei seine Familie, betonte Peters. Er freute sich über die vielen treuen Freunde und Weggefährten und nahm die Auszeichnung mit sichtlichem Stolz entgegen. Für ihn sei dies jedoch kein Grund, sich nicht auch in Zukunft weiter zu engagieren: „Ich bin immer voraus gegangen und andere folgten mir. Das soll auch in Zukunft so sein.“ Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage nannte ihn einen Menschen, „der anpackt, sich einbringt und ein gutes Vorbild ist, das zur Nachahmung animiere“.

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