: Rat und Hilfe für Senioren

Rat und Unterstützung vor Ort für die ältere Meerbusch-Generation: Der Seniorenbeirat bietet wieder regelmäßige Sprechstunden in den großen Stadtteilen an.

Der Vorsitzende des Meerbuscher Seniorenbeirats, Albert Güllmann, möchte ältere Menschen ermuntern, sich – auch gegenüber Politik und Verwaltung – aktiver für ihre Belange einzusetzen und bei Bedarf auch ohne Scheu fachliche Unterstützung und Rat zu holen. Dazu bietet der Seniorenbeirat in Büderich, Osterath und Lank regelmäßige Sprechstunden an: In Osterath können sich ältere Menschen an jedem ersten Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr im Verwaltungsgebäude am Bommershöfer Weg 2 bis 8 (Zimmer 226, Aufzug vorhanden) beraten lassen. In Lank finden die Sprechstunden im Zimmer 30 des Technischen Dezernates an der Wittenberger Straße 21 statt. Jeden zweiten Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr ist ein Ansprechpartner des Seniorenbeirates für Ratsuchende vor Ort. In Büderich können sich Senioren jeden dritten Montag im Monat im Verwaltungsgebäude an der Moerser Straße 28 (Zimmer 16) Rat und Hilfe holen. Während der Beratungszeiten kann auch unter der Mobilnummer 0178 / 90 92 607 angerufen werden.

Wer Rat braucht, kann sich aber jederzeit auch direkt an Mitglieder des Seniorenbeirates wenden. Ansprechpartner sind

- der Vorsitzende Albert Güllmann (Arbeitskreis 55 +), 02150 7077838, guellmann.a@t-online.de,

- der Stellvertretende Vorsitzende Oswald Hepner (Arbeiterwohlfahrt), 02132 77462,

- Elisabeth Schwarz (ZWAR-Netzwerk Lank), 02150 705503, e.winkes@web.de,

- Margret Ruth (Diakonie Meerbusch), 02159 8813,

- Klaus Mock (DPWV), 02159 962586, kmock@t-online.de,

- Bärbel Mosch, 02159 913 513, baerbelmosch@t-online.de) und

- Elisabeth Schmitz, 02159 50991, elisabeth1510@gmx.de.

Arbeitsfelder, die für Seniorinnen und Senioren bedeutsam sind, kennt Albert Güllmann aus seiner über elfjährigen Tätigkeit als Seniorenbeauftragter schon reichlich: „Als ich meine Arbeit aufnahm, ging es zunächst um konkrete, altengerechte Verbesserungen im Lebensumfeld unserer Stadt.“ Fußgängerüberwege am Seniorenheim, mehr Ruhebänke, längere Grünphasen an Ampeln oder barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Gebäuden seien in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung realisiert worden. „Dazu gibt es aber zunehmend Anfragen im sozialen Bereich“, so Güllmann. Ältere Menschen bräuchten Hilfe in behördlichen Angelegenheiten, beim Ausfüllen von Formularen, bei Auflösung der Wohnung und Umzug ins Seniorenheim. „Vielen geht es auch bei uns bei weitem nicht so gut wie landläufig gesagt wird. Etliche haben kleine Renten und finanzielle Sorgen“, weiß Güllmann. „Hier helfen gerne selbst oder vermitteln die Leute an die richtigen Adressen weiter.“ die Unterstützung der ehrenamtlichen Seniorenbeiräte ist kostenlos.

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