: Sicher zur Schule kommen

Man nennt sie „Wackelzahnkinder“, „die Großen“ oder schlicht die „Vorschulkinder“. Damit sind alle Jungen und Mädchen der Kindertagesstätten gemeint, deren Zeit dort nun zu Ende geht und die nach den Sommerferien zu „I-Dötzchen“ werden.

Zu diesem spannenden Wechsel in die Grundschule gehört auch die Vorbereitung auf den Schulweg. Grundsätzlich sind Kinder in der ersten Klasse in der Lage, ihren Schulweg allein zu bestreiten, so lange dieser nicht allzu lang ist. Das funktioniert aber nur, wenn sie vorher im Straßenverkehr geübt haben.

Die Verkehrssicherheitsberater der Polizei im Rhein-Kreis Neuss besuchen grundsätzlich alle Kindergärten, um mit den Eltern sowie den Jungen und Mädchen ein Training durchzuführen. Leider fallen diese Übungen auf Grund der Pandemie in vielen Kindertageseinrichtungen aus.

Deshalb haben sich die Verkehrssicherheitsberater der Polizei etwas einfallen lassen: Auf der Internet-Seite der Polizei im Rhein-Kreis Neuss (https://rhein-kreis-neuss.poli
zei.nrw/artikel/fussgaengertraining-fuer-kitas ) finden Sie nicht nur viele schriftliche Informationen zum Schulwegtraining, sondern auch Fotos, die die „Knackpunkte“ zeigen.

Für Kinder ist es wichtig, dass sie sich an Vorbildern orientieren können. Nicht nur deshalb sollten Eltern bzw. Erwachsene sich an Verkehrsregeln halten – egal ob sie im Auto, mit dem Motorrad als Radfahrer oder Fußgänger unterwegs sind. Zudem zeigt ein Polizeibeamter mit Hilfe der Fotos, wie man es auf dem Schulweg als „I-Dötzchen“ richtig macht. Dies soll helfen, den Kindern eine fehlerfreie Vorgehensweise zu erklären.

Damit der Schulweg nach den Ferien gelingt, ist es wichtig, die dargestellten Elemente immer wieder im Straßenverkehr zu üben und den Schulweg schon vor dem Ende der Ferien mehrfach abzugehen.