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Brücke für Fußgänger und Radler soll über Hermann-Pieqc-Anlage führen

Siegerentwurf für Ingenieursbau : Brücke für Radfahrer und Fußgänger

Die in die Jahre gekommene Brücke an der Bettrather Straße, die seit einiger Zeit nur noch Fußgänger und Radfahrer benutzen dürfen, wird erneuert. Bei einem entsprechenden Entwurfs-Wettbewerb machte das Ingenieurbüro grbv Ingenieure im Bauwesen, in Zusammenarbeit mit der Werner Sobek AG und Lohaus Carl Köhlmos Landschaftsarchitekten Stadtplaner, das Rennen.

. Auf einer stählernen Brücke mit griffigem Epoxidharz beschichtet, LED-Beleuchtung, hölzernem Handlauf und ebensolchen Sitzbänken sollen Radler und Fußgänger in Zukunft auf einer eigenen Brücke die Hermann-Piecq-Anlage überqueren können – nur 30 Meter von der neuen Brücke Viersener Straße entfernt. Die alte Brücke, die bislang das Wohnviertel um den Wasserturm, den Bunten Garten und den nur wenig entfernten ländlichen Bereich mit Kuhwiesen und Äckern mit der Innenstadt verband, ist schon lange marode und für den Autoverkehr gesperrt. „Wir hätten die alte Brücke auch einfach nur abreißen können“, so Baudezernent Dr. Gregor Bonin, aber sie sei wesentlicher Bestandteil der geplanten Radverkehrspunkte.

15 Ingenieurbüros hatten sich an einem Wettbewerb um den besten Ingenieurbau beteiligt, ein Novum. Den ersten Preis, dotiert mit 29 000 Euro hat das Ingenieurbüro grbv Ingenieure im Bauwesen aus Hannover, in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Werner Sobek AG und Lohaus Carl Köhlmos Landschaftsarchitekten/Stadtplaner aus Hannover, gemacht. „Sehr zurückhaltend“ beschreibt Franz-Jörg Feja, Architekt und Vorsitzender des Preisgerichts, der sich sehr gefreut hatte, einen Ingenieurbau mitbewerten zu dürfen. Der Entwurf trennt bewusst  Fußgänger und Radfahrer, damit erstere angstfrei und zweitere schnell queren können. Eine ganz leichte Steigung der Radspur soll die Radler allerdings ein bisschen entschleunigen, um den Blick schweifen zu lassen.

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Baubeginn soll 2022 sein, Fertigstellung im Jahr 2023. Die Kosten sind mit 4 252 975 Euro errechnet und werden zu 100 Prozent mit Fördergeldern bestritten.