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Dreh Unsere wunderbaren Jahre im Monforts Quartier in Mönchengladbach

Katja Riemann und Anna Maria Mühe in Gladbach : TV-Dreh im Monforts Quartier

Für rund drei Monate wird das Monforts Quartier zu den „Wolf-Werken“. Noch bis Ende Juni laufen die Dreharbeiten für die zweite Staffel der erfolgreichen ARD-Serie „Unsere wunderbaren Jahre“, die 1968 spielt, rund 20 Jahre später als die erste, dreiteilige Staffel. Neben den Schauspielern aus dem 2020 ausgestrahlten Dreiteiler, darunter Katja Riemann und Anna Maria Mühe, sind einige neue, junge Gesichter dabei. Der Extra-Tipp durfte einen Blick hinter die Kulissen und auf die Film-Crew werfen.

Die große Werkshalle im Monforts Quartier ist wie verwandelt – überall Requisiten, die aus der historischen Location die „Wolf-Werke“ aus der Wirtschaftswunderzeit macht, den Dreh- und Angelpunkt der Serie „Unsere wunderbaren Jahre“. Drumherum geht es drunter und drüber. Die Schauspieler – Katja Riemann, Anna Maria Mühe, Damian Hardung, Rocio Luz, Omid Memar, Raphael Westermeier und Ella Lee sind an diesem Tag am Set – sowie ein gutes Dutzend Komparsen in Fabrikarbeiterkleidung warten auf ihren nächsten Einsatz nach der Mittagspause.

Die Stimmung ist gut, Schauspieler und Produzenten angetan von der fabelhaften Kulisse, vor der sie einen Großteil der zweiten Staffel drehen. „Es ist schon ein Highlight, dass wir die Wolf-Werke hier so toll aufgebaut bekommen haben und dass die Maschinen alle richtig funktionieren“, sagt Anna Maria Mühe, die in der Serie Margot, eine der drei Töchter von Fabrikantenerbin Christel Wolf (Katja Riemann) spielt. „Und wir haben wirklich tolle Komparsen, die jeden Tag mit uns im Werk stehen. Das macht große Freude hier!“

„Das Monforts Quartier ist nicht das erste Mal TV-Location“, wie Christian Happel vom Event & Catering Team noi! verrät. Als Location-Scouts aber vor etwas einem Jahr das Monforts Quartier inklusive Direktorenhaus, Werkshalle und dem Areal davor für die Dreharbeiten zu „Unsere wunderbaren Jahre“ anfragten, sei das dennoch etwas ganz Besonderes gewesen. Ehre und Herausforderung zugleich, denn wenn zum Beispiel draußen gedreht werde, heiße es für alle Mieter: Autos bitte umparken! Und das zu den unterschiedlichsten Zeiten, denn je nach erforderlichen Lichtverhältnissen werde auch mal frühmorgens oder nachts gedreht.

Wer die Serie kennt oder jetzt noch per Mediathek „nachschaut“, darf gespannt sein auf eine ereignisreiche Fortsetzung, wie Schauspieler und Produzenten jetzt schon verraten. Christel Wolf, die am Ende der ersten Staffel ankündigt, die Metallfabrik alleine weiterzuführen, ist inzwischen in ihren Sechzigern – eine Glanzleistung der Maskenbildner übrigens, die Katja Riemann jeden Drehtag aufs Neue altern lassen müssen. Wie es mit Margot – bereits in der ersten Staffel „das schwarze Schaf“ unter den Wolf-Schwestern – weitergeht, verrät ihre Darstellerin, Anna Maria Mühe: „Es gibt wieder schwere Schicksalsschläge in ihrem Umfeld, die sie in die Knie zwingen.“

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Zu den weitererzählten Spannungen aus der ersten Staffel kommen neue. Da ist Winne (Damian Hardung), Margots Sohn, inzwischen ein junger Mann, der die Wolf-Werke einmal übernehmen soll, aber nicht will. Und da sind Bijan (Omid Memar), Damians bester Freund, und Gabriela (Rocio Luz), mit denen das Thema Migration aufgegriffen wird. Wie es Ulla, die ihr Medizinstudium wieder aufgegreifen wollte, Gundel, die sich am Ende der ersten Staffel mit ihrem Mann versöhnt hat, und allen anderen Charakteren weitergeht, erfährt man im nächsten Jahr, wenn die zweite Staffel ausgestrahlt wird.