: Gladbach wächst zusammen

„Zusammen leben, zusammen wachsen“ – so lautet das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche vom 22. September bis 13. Oktober in Mönchengladbach.

Gestartet wird die Interkulturelle Woche in der Vitusstadt am Sonntag, 22. September, mit dem Interkulturellen Straßenfest, das von 11 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz am Geroweiher stattfindet. Die offizielle Eröffnung wird dabei um 13 Uhr vom Schirmherren Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und von Yilmaz Karaca, dem Vorsitzenden des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach, vorgenommen. „Das Fest soll eine Gelegenheit zur Begegnung sein und die Möglichkeit bereithalten, Neues kennenzulernen“, so Karaca beim Pressegespräch zur Veranstaltung.

Im Anschluss an die Eröffnung findet um 13.30 Uhr auch wieder ein Gebet der Religionen statt. Außerdem wird ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz- und Musikgruppen – unter anderem ist ein lettischer Chor zu Besuch – für beste Stimmung bei den Besuchern sorgen. Zu den Highlights zählt etwa der Auftritt der PETRA Band, einer der angesagtesten Gruppen in der Region mit arabischer und internationaler Musik. Musiker aus Palästina, Syrien und Jordanien werden hier zu hören sein. Und auch exotische Imbissstände wird es bei dem Fest natürlich wieder geben.

Zudem wird aber auch die berühmte Clownin Antoschka auftreten. Sie bringt ein Aktiv-Programm auf die Bühne, bei dem auch die anwesenden Kinder mitmachen können. „Ich bin zu 100 Prozent der Überzeugung, dass die Kultur die besten Mittel zur Integration mitbringt. Ein einziges Fest bewirkt da meist mehr als 1000 Artikel oder 1000 Reden“, so die Künstlerin und künstlerische Leiterin von KLUNNI – Bühne für Clowns Kultur e.V. Seit inzwischen 15 Jahren lebt Antoschka in Deutschland und hat in dieser Zeit auch schon viele Workshops für Kinder mit Migrationshintergrund durchgeführt.

„Es wird für jeden etwas dabei sein“, verspricht Michaela Morschhoven, Geschäftsführerin des Integrationsrates, mit Blick auf das Programm. Ihr Dank gilt den vielen mitwirkenden Einrichtungen, Vereinen und Verbänden, die sich an der Interkulturellen Woche beteiligen. „Immerhin geschieht das meiste hier ehrenamtlich und unentgeltlich, das heißt unsere Kooperationspartner erklären sich bereit, ihr Portemonnaie zu öffnen und uns zu unterstützen. Dass dann noch so ein tolles Bühnenprogramm dabei herumkommt, ist nicht selbstverständlich“, so Morschhoven.

Neben dem Straßenfest zum Auftakt beinhaltet die Interkulturelle Woche natürlich noch viele weitere Veranstaltungen. So etwa den Tag der offenen Moschee am 3. Oktober, die Ausstellung „Spalter der Gesellschaft – Der neue Rechtsextremismus“ im Kulturkeller des Jugendclubhauses Westend, eine Vorführung des Films „Newcomers“ vom Psychosozialen Zentrum MG im Chapeau Kultur (2. Oktober) oder das abschließende Hallenfußballturnier in der Neuwerker Krahnendonkhalle am 13. Oktober – um nur einige Höhepunkte zu nennen.

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