: Offenbarungseid in geselliger Runde

Wie viele Geheimnisse verträgt eine Freundschaft? In seiner neuen Kinokomödie „Das perfekte Geheimnis“ zeigt Regisseur Bora Dagtekin, dass gute Freunde wenig voneinander wissen, ihre Mobiltelefone dafür umso mehr. Der Film startet am 31. Oktober in den Kinos.

Drei Frauen. Vier Männer. Sieben Telefone. Und die Frage: Wie gut kennen sich diese Freunde und Paare wirklich? Als sie bei einem Abendessen über Ehrlichkeit diskutieren, entschließen sie sich zu einem Spiel: Alle legen ihre Smartphones auf den Tisch, und alles, was reinkommt, wird geteilt. Nachrichten werden vorgelesen, Telefonate laut mitgehört, jede noch so kleine WhatsApp wird gezeigt. Was als harmloser Spaß beginnt, artet bald zu einem emotionalen Durcheinander aus – voller überraschender Wendungen und delikater Offenbarungen. Denn in dem scheinbar perfekten Freundeskreis gibt es mehr Geheimnisse und Lebenslügen, als zu Beginn des Spiels zu erwarten waren.

Regisseur und Autor Bora Dagtekin sowie Produzentin Lena Schömann lassen in „Das perfekte Geheimnis“ einen Abend unter Freunden eskalieren und bringen dafür ein beachtliches Star-Ensemble an einen Tisch: Elyas M’Barek, Florian David Fitz, Jella Haase, Karoline Herfurth, Frederick Lau, Wotan Wilke Möhring und Jessica Schwarz spielen die Hauptrollen in der Komödie. Diese ist inspiriert vom italienischen Kinofilm „Perfetti Sconosciuti“ von Paolo Genovese aus dem Jahr 2016 (allein in Italien 2,7 Millionen Besucher). In zahlreichen Ländern wurde der Film adaptiert und avancierte zu einem weltweiten Phänomen. Das „Fack Ju Göhte“-Erfolgsduo Bora Dagtekin und Lena Schömann griff die Idee des Films auf und entwickelte die Interpretation für das deutsche Kinopublikum.

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