: Info-Bus zum Thema Schlaganfall

Die Kliniken Maria Hilf machen sich für die Vorbeugung des Schlaganfalls stark: Der rote Doppeldecker-Infobus der Initiative „Herzenssache Lebenszeit“ hält am 24. Mai in Mönchengladbach.

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Am 24. Mai steht Prof. Dr. Carl-Albrecht Haensch, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfall-Hilfe, mit seinen Mitarbeitern der Stroke-Unit am Infobus am Alten Markt von 10 bis 15 Uhr für Fragen rund um das Thema Schlaganfall zur Verfügung.

Sprachstörungen, Doppelbilder, halbseitige Lähmungen in Armen und Beinen: Noch in den 1980er Jahren konnten solche Symptome für einen schweren Schlaganfall ein Todesurteil sein. Neue interventionelle Methoden und Medikamente ebenso wie Spezialabteilungen in neurologischen Kliniken haben viele Fortschritte gebracht. Aufklärung und Prävention aber kann es immer noch nicht genug geben.

Am 24. Mai hält deshalb der signalrote Infobus mit der bundesweiten Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ auch in Mönchengladbach. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Spezialisten der Stroke-Unit (Schlaganfall-Station) offene Fragen zu klären und ihr persönliches Risiko für einen Schlaganfall abschätzen zu lassen.

Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen genauso wie schlafbezogene Atmungsstörungen sind hierbei wichtige Risikofaktoren, die vor Ort getestet werden können. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über weitere Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung.

„Unser Engagement als Klinik geht weit über die eigentliche Versorgung von Patienten hinaus“, so Prof. Carl-Albrecht Haensch. „Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir zur Aufklärung beitragen und dadurch möglichst Schlaganfälle verhindern.“