Niederrhein Klinik: Reha nach dem Schlaganfall

Niederrhein Klinik : Reha nach dem Schlaganfall

Die Niederrhein Klinik hat ihr medizinisches Angebot um eine dritte Fachabteilung erweitert und bietet nebst Onkologie und Orthopädie nun auch Reha-Maßnahmen im Bereich der Neurologie an.

Damit schließt der Träger der Klinik, die St.-Augustinus-Gruppe, auch eine Lücke in der Versorgungskette von Schlaganfallpatienten innerhalb ihres Unternehmens. „Die Niederrhein Klinik ergänzt das Versorgungsangebot nun mit der wohnortnahen Rehabilitation, der Phase C“, erklärt Geschäftsführer Udo Kratel.

Zum Hintergrund: Die akutmedizinische und frührehabilitative Behandlung (Phase A und B) findet im Johanna-Etienne-Krankenhaus Neuss, die ambulante Versorgung (Phase D) bei der savita Rehabilitations- und Gesundheits-GmbH der Augustiner statt. In der Korschenbroicher Klinik werden die Patienten aufgenommen, wenn ihre Mobilität noch nicht insoweit sichergestellt ist, dass sie Zuhause zurechtkommen. „Durch die kurzen Wege innerhalb der Augustinus-Gruppe optimieren wir die Patientenversorgung weiter und auch die Kostenträger sehen es lieber, wenn die gesamte Versorgung aus einer Hand kommt“, so Geschäftsführer Kratel weiter.

In der stationären Rehabilitation wird der Patient über mehrere Wochen unterstützt. „Es ist eine Arbeit meines Teams mit dem Patienten, bei der gemeinsam Ziele gesetzt werden“, erklärt Chefarzt Marcus Schaufenberg. Der Leiter der neuen Fachabteilung ist seit 20 Jahren in der neurologischen Rehabilitation tätig und kehrt mit der Aufgabe nun in die Stadt seiner Kindheit und Jugend zurück.

In der Klinik wurde in den vergangenen Monaten entsprechend investiert und umgebaut: 27 Einzelzimmer sowie zwei Drei-Bett-Zimmer in unmittelbarer Nähe zum Schwesternstützpunkt wurden geschaffen, darüber hinaus mehrere Therapieräume eingerichtet. Trotz des vorherrschenden Fachkräftemangels konnte der Chefarzt ein multiprofessionelles und erfahrenes Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Ernährungsberatern und Sozialdienstmitarbeitern zusammenstellen.

Wichtig ist aber auch, durch die Aufnahme in der Klinik in Korschenbroich wieder räumlich näher am eigenen Zuhause zu sein und ebenso von Familie und Freunden aktiv unterstützt zu werden. „Wir leiten die Angehörigen zu Co-Therapeuten an, denn viele Übungen müssen später auch zu Hause weiter gemacht werden“, so Schaufenberg.

(Report Anzeigenblatt)