: Scham, Ohnmacht, sozialer Abstieg

Alkoholmissbrauch kann fatale Folgen haben, wie Leberzirrhosen, Hirnschädigungen, Herzmuskel- und Krebserkrankungen. Alkoholabhängige sterben im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre früher als ihre Altersgenossen.

Jeder zehnte erwachsene Deutsche trinkt so viel Alkohol, dass er damit seine Gesundheit ernsthaft gefährdet oder schon süchtig ist. Betroffen vom Alkoholmissbrauch sind aber wesentlich mehr Menschen – etwa acht Millionen Angehörige. Sie schämen sich, sie fühlen sich ohnmächtig, sie werden häufig sozial diskriminiert, sie geraten in finanzielle Notlagen, wenn der Hauptverdiener trinkt. In Extremfällen kommen körperliche und sexuelle Gewalt hinzu.

Wie kann man auf Alkoholmissbrauch reagieren? Was tun, wenn der Betroffene sich nicht ändern will? Wie schützt man sich vor Co-Abhängigkeit? Ab welcher Menge schadet Alkohol? Wie überwindet man das Verlangen?

Während der Extra-Tipp-Telefonaktion kann man anonym seine Sorgen mit den erfahrenen Sucht-Expertinnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Dr. Dorothee Köpsell und Heike Roß-Helmig, besprechen. Die Aktion läuft am Montag, 2. September, von 12 bis 14 Uhr.

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