: Schilddrüsenkrebs – und nun?

Etwa jeder vierte Deutsche entwickelt im Laufe seines Lebens gutartige Knoten in der Schilddrüse. Schilddrüsenkrebs dagegen ist selten – nur einer von 30000 Menschen erkrankt an einem Schilddrüsenkarzinom, Frauen sind häufiger betroffen. Doch wie ist der Stand der Forschung? Welche Therapien gibt es? Die Klinik für Nuklearmedizin in den Kliniken Maria Hilf lädt künftig einmal jährlich zu einem Info-Abend ein.

Am Mittwoch, 18. September, lädt die Klinik für Nuklearmedizin in den Kliniken Maria Hilf, Viersener Straße 450, um 18 Uhr zum Patientenseminar ein. Thema des Abends: Schilddrüsenkrebs – Aktuelles aus Medizin, Therapie und Umfeld.

Damit findet die von den Kliniken Maria Hilf in Kooperation mit den Uni-Kliniken Düsseldorf und Köln ins Leben gerufene Veranstaltung zur Patientenaufklärung rund um den Schilddrüsenkrebs erstmalig im Maria Hilf selbst statt. Zuvor haben die jeweiligen nuklearmedizinischen Fachbereiche einmal jährlich ins Kernforschungszentrum Jülich eingeladen. Ab sofort also in Mönchengladbach.

Das Konzept selbst bleibt: Patienten profitieren vom umfangreichen Fachwissen. Die Uni-Kliniken informieren über das Thema „Schilddrüsenhormone inklusive Wechselwirkungen“ und Prof. Dr. Dr. med. Schäfer, Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin am Maria Hilf und Gastgeber des Abends, gibt Antwort auf die Frage: „Welche Medikamente gibt es, wenn radioaktives Jod nicht mehr hilft?“

Darüber hinaus sollen aber auch Aspekte der Psychoonkologie beleuchtet werden. Dabei geht es um die Auswirkungen, die die Erkrankung auf die Psyche und das Empfinden des Patienten hat. Der Sozialdienst der Kliniken Maria Hilf schließlich erklärt, wie er Betroffene unterstützt.

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