Elisabeth-Krankenhaus: Top-Adresse für Geburten: Das Eli hat ab April sieben Kreißsäle

Elisabeth-Krankenhaus: Top-Adresse für Geburten: Das Eli hat ab April sieben Kreißsäle

Die hochmoderne Ausstattung der Geburtshilfe und die intensive Betreuung sind nur zwei der Gründe, warum immer mehr werdende Eltern der Mutter-Kind-Klinik am Elisabeth-Krankenhaus in Rheydt vertrauen.

Dort wurde nun mit dem Bau weiterer Kreißsäle begonnen.

Erst neulich hat sich wieder gezeigt, wie gut das Team der Mutter-Kind-Klinik und der direkt angrenzenden Kinderklinik auch auf Notfälle vorbereitet ist: Eine schwangere Frau war mit massiven Blutungen eingeliefert worden, es bestand absolute Lebensgefahr für Mutter und Kind. Doch dank des funktionierenden Alarmierungssystems und der guten Kommunikation zwischen den Mitarbeitern beider Kliniken, konnte die Situation schnell entschärft werden. Nach einem Notkaiserschnitt sind die Frau und ihr neugeborenes Baby inzwischen wohlauf.

Die quantitativ und qualitativ sehr gute Betreuung schlägt sich auch in den Geburtenzahlen nieder: Insgesamt 2 978 Kinder – aus Mönchengladbach, den umliegenden Kreisen, aber auch von weiter weg – haben im vergangenen Jahr am Eli das Licht der Welt erblickt. Damit liegt das Haus auch 2018 auf Platz eins in Nordrhein-Westfalen. Dr. Harald Lehnen, Chefarzt der Mutter-Kind-Klinik, sieht eine zunehmende Zentralisierung: „1994 gab es noch 1 20 geburtshilfliche Häuser in NRW, inzwischen sind es nur noch 675. Aktuell verschiebt sich alles mehr in die großen Perinatalzentren, wie eben das Eli.“

Dass dort eine optimale Versorgung gewährleistet ist, zeigt schon der Blick auf die blanken Personalzahlen: Insgesamt 36 Hebammen und 27 Ärzte kümmern sich am Rheydter Krankenhaus um das Wohl der Mütter und Kinder. Selbst am Wochenende sind drei Ärzte vor Ort. Hinzu kommen etwa 200 Schwestern in beiden Kliniken.

Überhaupt: Die „Wand-an-Wand-Versorgung“ ist ein großes Plus am Perinatalzentrum der Stufe 1: Zwischen Mutter-Kind-Klinik und Kinderklinik liegen nur 15 Meter. „In 93 Prozent der Fälle verlaufen die Geburten problemlos, kommt es allerdings zu Störungen im Geburtskanal oder kommt das Kind zu früh, sind die Experten der Neonatologie schnell zur Stelle“, sagt Prof Dr. Wolfgang Kölfen, Leiter der Kinderklinik.

Um der hohen Geburtenzahl am Eli auch künftig Herr zu werden, hat der Aufsichtsrat der Städtischen Kliniken den Bau weiterer Kreißsäle genehmigt. Die Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren, ab April sollen die neuen – in Modulbauweise entstehenden – Räumlichkeiten genutzt werden. Dann wird es am Eli sieben statt wie bisher fünf Kreißsäle geben, alle top ausgestattet. Die Zahl der Betten erhöht sich von 57 auf 66. Die Kosten der Erweiterung belaufen sich den beiden Chefärzten zufolge auf 1,71 Millionen Euro.

(Report Anzeigenblatt)