: 25000 Euro für die Kulturküche

Für Menschen mit Suchterkrankung ist es schwierig, in der Gesellschaft Rückhalt zu finden, eine sinnstiftende Beschäftigung zu erhalten und in das aktive soziale und kulturelle Leben einbezogen zu werden. Doch in der Kulturküche wird genau das möglich gemacht. Als Pate für die Einrichtung erhielt Ex-Fußballprofi Ewald Lienen den mit 25000 Euro dotierten „Rheinischen Provinzial Preis“.

Ewald Lienen, heute Technischer Direktor beim FC St. Pauli, hat nach wie vor eine enge Verbindung zu Mönchengladbach, auch aus seiner aktiven Zeit bei der Borussia. So war es für ihn selbstverständlich, als Pate für den Rheinischen Provinzial Preis zur Verfügung zu stehen. „Ich freue mich, dass das Team der Kulturküche mit dem Preisgeld seine inklusive Arbeit stützen kann und damit das Thema Sucht und Depression weiterhin in die Mitte der Gesellschaft bringt. So kann Enttabuisierung und Entstigmatisierung nachhaltig gelingen“, führt er aus.

„Mit dem Rheinischen Provinzial Preis ehren wir in diesem Jahr das Team der Kulturküche Mönchengladbach und freuen uns sehr, dass wir dafür einen prominenten Paten gefunden haben. Ewald Lienen macht sich für Inklusion stark und bringt aus seiner aktiven Fußballzeit die Erfahrung mit, dass mit persönlichem Engagement und Teamgeist Dinge zum Erfolg geführt werden können“, erklärte Ulrike Lubek, Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland.

Als Eigentümer der Provinzial Rheinland haben der Landschaftsverband Rheinland und der Rheinische Sparkassenverband den Preis ermöglicht. Gemeinsam mit Patric Fedlmeier, Vorstandsvorsitzender der Provinzial Rheinland, überreichte Lubek am Mittwoch in den Räumen der Kulturküche die Auszeichnung.

Die Kulturküche ist ein gemeinnütziges Projekt, das soziale und kulturelle Arbeit unter einem Dach vereint. Die in der Suchthilfe tätige Intres gGmbH betreibt die Kulturküche als Beschäftigungsangebot rund um die Bereiche Gastronomie und Bühne.

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