: Aids-Hilfe MG eröffnet Ausstellung

Sie ist nicht groß, aber berührend: die Wanderausstellung von Transfamily NRW e. V., die am Dienstag, 4. Februar, in den Räumlichkeiten der Aids-Hilfe eröffnet worden ist. Um was es geht? Vor allem um Akzeptanz und um Sensibilisierung.

Nein, es ist kein Menschenauflauf, der zur Vernissage in die Räumlichkeiten der Aidshilfe Mönchengladbach/Rheydt e. V. drängt, aber es sind immerhin rund 25 Besucher, darunter einige Trans*Personen und Angehörige, sowie fünf Mitglieder der ausstellenden Transfamily NRW e.V.. Und es ist ein guter Anfang, denn die Wanderausstellung von Transfamily NRW e. V. ist „nur“ die Auftaktveranstaltung zur „Themenreise 2020“, die der CSD Mönchengladbach e.V. angekündigt hat. „Als queere Interessensvertretung ist es uns eine Herzensangelegenheit, im gesamten Jahr Räume für Begegnung und Informationsaustausch anzubieten“, so Philipp Mertes, Geschäftsführer des CSD MG e. V.

Sicherlich ein wichtiger Schritt, denn das in der Öffentlichkeit noch sehr sensible Thema Transgender verdient ganzjähriges Interesse und sollte sich nicht auf eine jährliche Themenwoche vor dem eigentlichen CSD-Tag beschränken.

Und so geht es in der Wanderausstellung der Transfamily NRW e. V. auch vor allem um Sensibilisierung und Akzeptanzarbeit für Trans*Menschen. Und weil jedes Exponat höchst persönlich ist, gibt es auch zu jedem eine Info, wie das Bild zustande gekommen ist, was es über den Künstler aussagt und welche Schritte dieser auf seinem Trans*Weg bereits gegangen ist.

Alexander Marschner von der Aidshilfe freut sich über den gelungenen Start. „Es gab nur positives Feedback zur Vernissage“, sagt er und hofft, dass die Ausstellung viele aufgeschlossene Menschen erreicht.