: Altstadt wird weiter mit Kameras beobachtet

: Altstadt wird weiter mit Kameras beobachtet

Die polizeiliche Videobeobachtung in der Altstadt wird um ein Jahr bis zum 1. September 2020 verlängert. Das hat Polizeipräsident Mathis Wiesselmann jetzt genehmigt.

„Insgesamt hat die Prüfung der zurückliegenden Einsatz- und Kriminalitätszahlen gezeigt, dass der definierte Beobachtungsbereich in der Altstadt nach wie vor ein Einsatz- und Kriminalitätsschwerpunkt ist, obwohl sich vieles zum Besseren entwickelt hat“, erklärte Mathis Wiesselmann. Die aktive Videobeobachtung erfolgt zu definierten Zeiten. Parallel sind dann immer auch Polizisten vor Ort im Einsatz, um im Bedarfsfall eingreifen zu können.

In der Altstadt gab es im vergangenen Jahr 885 Einsätze, das sind 62 Einsätze weniger als im Jahr 2017. Die Anzahl der Straftaten ging ebenfalls zurück: von 560 in 2017 auf 493 in 2018. Im Vergleich zum sonstigen Stadtgebiet sind diese Zahlen nach wie vor hoch.

Im Jahr 2018 waren im videobeobachteten Bereich 1091 Kräfte im Einsatz, die dabei 8712 Stunden geleistet haben. (2017: 1156 Kräfte; 9232 Stunden). Die Polizei Mönchengladbach hat dabei 1289 polizeilichen Maßnahmen getroffen, wie zum Beispiel Platzverweise und Freiheitsentziehungen und 146 Straftaten festgestellt.