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: Den Kinderschutz immer fest im Blick

: Den Kinderschutz immer fest im Blick

Das Team des Integrativen Montessori Familienzentrums hat es sich zur Aufgabe gemacht, während der Corona-Krise die Familien mit und ohne Kinder mit Behinderung nach besten Möglichkeiten zu unterstützen.

Die Mitarbeiter des Integrativen Montessori Familienzentrums schrieben Elternbriefe, kauften ein, weil die Eltern ihre Kinder nun selber betreuen mussten und drehten – natürlich in gebärdenunterstützter Kommunikation – Videos mit Liedern und Spielen.

„Wir haben den Kinderschutz im Blick“, bemerkt Susanne Wilms, Leiterin der Einrichtung. „Die therapeutische Versorgung im Sinne der Komplexleistung musste leider ausfallen. Wir haben den Eltern telefonisch, auch per Video-Telefonie, viele Tipps gegeben, wie sie die Kinder altersspezifisch und behindertengerecht fördern und unterstützen können.“ Denn insbesondere Kinder mit erhöhtem Förderbedarf seien auf das spezielle Betreuungsangebot im Montessori Familienzentrum angewiesen.

Auch die Elternberatung wird im Hinblick auf Erziehungs-und Therapiefragen täglich weitergeführt. Dazu gibt es einen Telefondienst mit Besetzung durch Fachkräfte während der regulären Öffnungszeit der Kita.

In der Osterzeit hatte das Team Osterkörbchen vorbereitet. Um den Kindern an Ostern eine Freude zu bereiten, hatten Julia Lenzkes, Emely Yildiz, Luca Palmen und Ann-Christin Lorbach Osternester gebastelt, die sie vor die Haustüren stellten.