: Fridays for Future sammelte Abfall

. Mönchengladbach ist dreckig! Das ist die Meinung der FFF-Ortsgruppe Mönchengladbach. Am Dienstag veranstaltete sie daher ein spontanes „CleanUp“. Mit Müllsäcken ausgerüstet räumte sie die Rheydter Innenstadt rund um den Rheydter Markt und den Marienplatz auf.

Dabei ließen sich nach kurzer Zeit einige Säcke mit verschiedenstem Müll füllen – von Verpackungen über Mundschutzmasken bis hin zu kaputten Schuhen.

Abfall auf offener Straße sei nicht nur unästhetisch, sondern auch eine Belastung für Mensch, Umwelt und Tier, so die Gruppe. Die häufigsten Abfälle waren Zigarettenstummel, die ihre giftigen Stoffe bei Regen in die Umwelt abgeben.

Neben dem Umweltaspekt hat Müll auf der Straße aber auch Auswirkungen auf das Klima. „Draußen lassen sich Unmengen an Metallen, Glas, Kunststoffen und Papier wiederfinden. Das alles sind Rohstoffe, die recycelt werden können“, erklären die jungen Leute.

Die fehlende Sauberkeit führen sie auch auf einen Mangel an Abfallbehältern zurück. Aus diesem Grund richtet sich die Gruppe nun mit einer Petition an den Rat der Stadt und fordern mehr Mülleimer für die Innenstädte. „Wichtig ist auch, dass solche Behälter auf das grobe Trennen von Abfall ausgelegt sind.“ Das ermögliche effizientes Recycling und schaffe ein Bewusstsein für Mülltrennung.