: Geheimnisvolle Zeichen und Symbole

In diesem Jahr war die Künstlerin Christiane B. Bethke mit ihrem ArtStation on Tour-Projekt erneut zu Gast an der Comeniusschule Mönchengladbach. Mit Schülern der 9. und 10. Klasse wurde das interkulturelle Kunstprojekt umgesetzt.

Es handelt sich um eine große Wand im Treppenhaus von rund 30 Quadratmetern, die die Künstlerin gemeinsam mit den Schülern mit Codes, Symbolen und Schriftzeichen kreativ gestaltete. Die Gruppe setzte sich künstlerisch mit Bilderzeichen unterschiedlicher Kulturen auseinander, etwa mit Zeichnungen aus der Steinzeit oder den ägyptischen Hieroglyphen bis hin zu modernen Bilderzeichen.

Emojis sind den Jugendlichen bekannt. Mit Hilfe des Smartphones werden sie sekundenschnell zwischen Empfänger und Sender hin und her geschickt. Hier auf der Wand werden sie grafisch zwischen den anderen Zeichen in einen neuen Kontext gesetzt.

Von November bis April wurde regelmäßig einmal die Woche kreativ gearbeitet. Die einzelnen Ideen, Bilder und Entwürfe wurden auf die Wand übertragen. Dabei machten die Teenager viele neue Erfahrungen, wie zum Beispiel den Entwurf auf eine vertikale Wandfläche bringen, auf Leitern zu stehen oder mit Pinsel und Farbe eine große Fläche gemeinsam gestalten. Um den reibungslosen Ablauf des Projekts kümmerten sich Dörte Bartsch (Stellvertretende Schulleiterin) und Jürgen Schröder (Ansprechpartner Kultur und Schule).

Nach einem halben Jahr ist das Gemeinschaftskunstwerk „Geheimnisvolle Vielfalt“ nun fertig. „Das Besondere an diesen Kunstprojekten ist, dass jeder Einzelne seine Stärken einbringen kann“, erklärt Christiane Bethke. „An der Wand zu malen fand ich viel besser, als zu Hause rumzusitzen und WhatsApp-Nachrichten hin und her zu schicken“, meint Schülerin Louise. Von ihr gibt es zum Beispiel den lachenden Emoji. Sergey dagegen hat seinen verstorbenen Lieblingssänger in Hieroglyphen-Form verewigt, Destina ihre Initialen D.K. – und es gibt noch viele andere Zeichen zu entdecken.