: mags saugt die Raupennester weg

Voraussichtlich im Mai erreichen die Raupen des Eichenprozessionsspinners eine Entwicklungsstufe, die eine Beseitigung erforderlich macht. Damit ihre giftigen Brennhaare für die Menschen in unserer Stadt keine Gefahr darstellen, werden die Nester von mags im öffentlichen Raum entfernt.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen aktuell zwar schon ihre berüchtigten langen Brennhaare, aber noch sind diese für den Menschen ungefährlich. Das allergieauslösende Gift entwickelt die Raupe erst ab dem dritten Larvenstadium. „Damit rechnen wir im Mai“, erklärt mags-Förster Werner Stops. Das ist die Phase, in der mags wie jedes Jahr aktiv wird und die Nester umweltfreundlich entfernt.

Statt Biozide zu spritzen, die auch für andere Lebewesen und das Ökosystem eine Gefahr darstellen, werden die Nester mit einem Spezialsauger von Baumstämmen und Astgabelungen entfernt. Die abgesaugte Stelle wird zusätzlich mit einem Zuckergemisch versiegelt, um eventuell noch vorhandeneBrennhaare des Eichenprozessionsspinnerszu verkleben.

Die abgesaugten Eichen werden von den mags-Forstmitarbeitern in einer Liste festgehalten. „Dadurch wissen wir, welche Gebiete wir im Folgejahr besonders in Augenschein nehmen müssen“, informiert Stops. Dazu zählen beispielsweise der Rheydter Stadtwald und das Rheydter Schloss.

Grundsätzlich kümmert sich mags um die Beseitigung des Eichenprozessionsspinners in Parks, Grünanlagen, Kleingartenanlagen, auf städtischen Hundewiesen, auf städtischen Sportplätzen, auf Geländen von städtischen Schul- und Kindergärten und entlang von Wanderwegen.