1. Städte
  2. Mönchengladbach
  3. Meine Heimat

Mat.-Nat. Gymnasium Mönchengladbach kooperiert jetzt mit Musikschule.

Mat.-Nat. Gymnasium kooperiert mit Musikschule : Musik als Türöffner fürs Leben

Die Musikschule der Stadt Mönchengladbach und das Mathematisch-Naturwissenschafliche Museum haben eine Kooperation gestartet. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler an das Spielen von Musikinstrumenten sowie an das Musizieren In Ensembles heranzuführen.

Einen regen Austausch und gemeinsame Aktionen versprechen sich die Musikschule und das Gymnasium, die sich als gleichberechtigte Bildungspartner verstehen, von der Zusammenarbeit, die kürzlich mit Unterschriften beidseitig besiegelt wurde. Ausgegangen war die Initiative zur Kooperation von der Fachschaft Musik des Math.-Nat., zu der mit Isabel Norman und Axel Steinkamp zwei ehemalige Schüler der Musikschule gehören.

„Wir haben überlegt, was wir tun können, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ein Instrument zu erlernen. Da ist uns schnell die Idee gekommen, uns die Lehrer der Musikschule direkt ins Haus zu holen“, erzählt Isabel Norman. Sie weiß, dass viele der Kinder und Jugendlichen von selbst nicht auf die Idee gekommen wären, Kontakt zur Musikschule aufzunehmen. Gleichzeitig ist die Musiklehrerin aber überzeugt davon, dass der Musikunterricht und die Erfahrung des gemeinsamen Musizierens in Konzerten der kreativen Entfaltung und persönlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sehr zugute kommt. „Musik ist eben ein Türöffner fürs ganze Leben, der es erlaubt, Zugang zu anderen Menschen zu finden“, so Norman.

Die Kooperation umfasst unter anderem unter die folgenden Eckpunkte: Das Gymnasium ermöglicht der Musikschule den Kontakt zu den Schüler*innen und Eltern und stellt Räumlichkeiten für den Unterricht vor Ort zur Verfügung. Die Musikschule bietet wiederum Instrumentalunterricht in den Räumen des Math.-Nat., zunächst in den Fächern Geige und Trompete, an. Der Unterricht wendet sich an die Jahrgangsstufen 5 bis 7. Es findet kein Klassenmusizieren statt, sondern Einzelunterweisung bzw. Unterweisung in Kleingruppen. Die Schüler*innen und Eltern sind direkte Kunden der Musikschule, für Unterricht und Instrumentenmiete gelten die Bestimmungen der Schulordnung der Musikschule.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Kooperation unseren musisch-künstlerischen Bereich weiter stärken“, sagt Jan Funken. Der Schulleiter des Math.-Nat. betont, dass man die Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter auszubauen gedenke. Musikschulleiter Christian Malescov hofft, dass der Schritt in die allgemeinbildende Schule dazu beitragen kann, die „Schwellenangst“, die in gewissen Teilen der Bürgerschaft gegenüber der Musikschule herrsche, ein Stück weit abzubauen. Er findet: „Die Kooperation ist ein Weg, den es sich weiter zu beschreiten lohnt.“ Schließlich zeige schon das Beispiel Albert Einstein, dass es gut ist, wenn allgemein mehr Kinder ein Instrument erlernen. „Einstein hat nämlich auch Geige gespielt.“