: NRW-Pokal für blinde Schützen

Erfolg auf ganzer Linie: Die blinden Schützen aus Mönchengladbach waren beim NRW-Cup wieder das Maß aller Dinge.

In Siegburg wurde jetzt der NRW-Cup für Akustikschützen ausgetragen. Dieser Wettkampf wurde von dem Blinden- und Sehbehinderten Verband NRW ins Leben gerufen und fand nun schon zum elften Mal statt.

Die blinden Schützen bilden eine Abteilung des Schützenvereins Falkenauge Mönchengladbach-Hardt, der mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Mönchengladbach und Viersen kooperiert. Die blinden Schützen schießen mit einem speziell umgerüsteten Luftgewehr. Mittels einer opto-akustischen Umwandlung wird das Ziel von einem Zielfernrohr erfasst und in Töne umgewandelt, die über Kopfhörer dem Schützen das Zielen ermöglichen. Der Ton wird umso höher, je näher der Schütze dem Zielmittelpunkt kommt.

Und diesem Mittelpunkt kamen die Gladbacher Schützen von allen Schützen aus NRW am nächsten. Mit 892 Ringen lag man am Ende des Wettkampfes vier Ringe vor den Gastgebern. Das Training der Gladbacher Schützen hat sich also bezahlt gemacht. Die Falkenaugen gewannen den Pokal nach 2012, 2013, 2015 und 2017 zum fünften Mal und nun bleibt die Trophäe in Mönchengladbach!

Erfolg im Wettkampf
Stadt gegen Stadt

Im Anschluss wurde der schon traditionelle Stadt-gegen-Stadt-Wettkampf ausgerichtet. Auch in diesem Wettkampf schossen die Schützen 30 Schuss aufgelegt auf das zehn Meter entfernte Ziel. Die Falkenaugen gewannen den Wettkampf mit 890 Ringen zu 882 Ringen.

Aber damit noch nicht genug: Beim NRW-Cup wurde Carmen Hommen mit 296 Ringen beste Schützin und Horst Schulz wurde in beiden Wettkämpfen mit 300 von 300 möglichen Ringen bester Schütze. Wer weiß, vielleicht hatten die beiden mitgereisten Führhunde Injan und Odinkräftig ihre Pfoten gedrückt?