: ÖPNV: Neue Haltestellen

Zum Fahrplanwechsel am 1. Dezember wird die dritte und finale Stufe des im September 2016 beschlossenen ÖPNV-Linienkonzeptes umgesetzt. Arbeitsplätze sollen besser erreichbar und neue Standorte erschlossen werden. Darüber hinaus werden auch neue Haltepunkte geschaffen.

Die Neuerungen auf einen Blick: Die Linien 005 und 035 werden bis zur Haltestelle Haus Ohlenforst in Neuwerk verlängert und verbinden etliche Stadtteile untereinander. An der Haltestelle Haus Ohlenforst wird außerdem eine Wendemöglichkeit für Busse geschaffen, sodass die Liebfrauenstraße entlastet werden kann.

Die Linien 004 aus Rheydt und 007 aus Gladbach werden über den ZOB Hilderather Straße bis zum Hamburgring verlängert. Mit diesen Anpassungen wird das Gewerbegebiet in Rheindahlen weiter durch den ÖPNV erschlossen. Auch die in Richtung Heinsberg und Wegberg durchgängigen Linien 017 und SB 81 erschließen den Standort mit Haltestellen auf der Erkelenzer Straße. Die Linie 017 erhält zudem neue Haltepunkte im Nordpark.

Die Linie 020 wird auf Wunsch der Bürgerschaft in Sasserath und Mongshof wieder auf den Mongshofer Weg zurückgeführt und im Zweirichtungsverkehr fahren.

Zwischen dem Rheydter Hauptbahnhof und Schloss Rheydt wird der Linienweg der Linie 016 durch den Wegfall der Schleife über Dohler Straße, Schlossstraße und Heppendorfstraße begradigt. Diesen Streckenabschnitt wird die Linie 008 übernehmen, die ab Reyerhütte über den Hardterbroicher Markt, Ritterstraße und Schlossstraße bis Rheydt Hauptbahnhof verlängert wird. Außerdem wird diese Linie von der Haltestelle Breiter Graben bis zum Busbahnhof im Nordpark verlängert, sodass die mags und die GEM am Heidgesberg von einer besseren Anbindung aus dem Nordpark und aus Windberg profitieren können.

Zum Fahrplanwechsel am 1. Dezember werden die neuen Haltestellen zunächst provisorisch eingerichtet. Nach rund einem Jahr Probezeit wird dann mit der endgültigen baulichen Umsetzung begonnen. Die jeweiligen Bezirksvertretungen müssen noch über die Standorte der neuen Haltestellen entscheiden.

„Öffentliche Verkehrsmittel werden immer stärker genutzt. Die Bürger wünschen sich eine bessere Erreichbarkeit – vor allen Dingen von Arbeitsplätzen – und genau das haben wir in den Planungen berücksichtigt. Immer mehr Arbeitnehmer wollen mit dem Bus zur Arbeit fahren. Und dieses Anliegen unterstützen wir mit der dritte Stufe des Linienkonzeptes“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

Mit den vergangenen beiden Fahrplanwechseln wurden beispielsweise die Taktzeiten zwischen den beiden Hauptbahnhöfen verändert, das Fahrtangebot an Sonntagen in den frühen Morgenstunden erweitert und neue Standorte wie die Gesamtschule Stadtmitte ans Netz angeschlossen.

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