: Platz schaffen fürs Quartier

Nach dem Umzug des Krankenhauses der Kliniken Maria Hilf aus der Gladbacher Innenstadt an die Viersener Straße im Jahr 2018 geht das Projekt, welches eine Nutzung des freigewordenen Geländes als Wohnquartier vorsieht, jetzt in seine konkrete Phase. So hat der Abbruch der nicht unter Denkmalschutz stehenden Krankenhausgebäude inzwischen begonnen.

Dass es sich bei den Abbrucharbeiten um eine Herkulesaufgabe handelt, weiß Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung, zu berichten: „75000 Kubikmeter umbauter Raum sind von der Maßnahme betroffen. Dabei fallen rund 32000 Tonnen Beton- und Bauschutt, circa 500 Tonnen Stahl und andere Metalle, etwa 500 Tonnen Altholz und ungefähr 600 Tonnen Baumischabfälle an.“ Betroffen vom Abriss sind die ehemalige Radiologie sowie Chirurgie, die Unfallchirurgie, der Werkstattbereich und der alte Speisesaal. Vom Abriss verschont bleiben die denkmalgeschützten und Ende 2019 ausgeschriebenen Gebäude zur Viersener Straße hin, unter anderem also auch die ehemalige Kirche.

„Jetzt geht’s bald richtig los“, freut sich Dr. Gregor Bonin. „Mit der Vermarktung des Wohnquartiers ,Maria-Hilf-Terrassen’ beschäftigen wir uns bereits in diesem Jahr. Wir arbeiten gerade intensiv an dem Konzept, mit dem wir unser Versprechen ,Wohnen für Alle’ umsetzen werden“, so der Stadtdirektor.

Insgesamt wird der Abriss, mit dem die Firma Moß aus Lingen beauftragt wurde, neun Monate dauern und drei Phasen umfassen: 1. Entkernungsarbeiten und Schadstoffsanierung, 2. den eigentlichen Abbruch und 3. Bauschuttrecycling und Füllarbeiten.