: Schöffensiegel verliehen

32 Bürgerinnen und Bürger wurden jetzt mit dem Goldenen Schöffensiegel ausgezeichnet. Das ist eine der höchsten Auszeichnungen, die die Stadt Mönchengladbach zu vergeben hat.

Das Goldene Schöffensiegel kann an Menschen verliehen werden, die 15 Jahre dem Rat angehört haben, 20 Jahre als Mitglied in Bezirksvertretungen oder als sachkundige Bürger in Ausschüssen tätig waren oder sich sonstige besondere Verdienste im Rahmen dieser Tätigkeit erworben haben. In einer kleinen Feierstunde überreichte Oberbürgermeister Hans Wilhelms Reiners am vergangenen Mittwoch im Rittersaal von Schloss Rheydt das Goldene Schöffensiegel, einen Abdruck des Siegels der Gladbacher Schöffen aus dem 14. Jahrhundert, an folgende langjährige Mitglieder von Rat, Bezirksvertretungen und Ausschüssen:

Gerd Brenner, Ursula Brombeis, Ulrich Bunkowitz, Peter Buntrock, Michael Déjosez, Christoph Dohmen, Frank Eibenberger, Andrea Feistel-Jacobs, Monika Halverscheid, Henning Haupts, Markus Heynckes, Doris Jansen, Ernst Klawuhn, Ursula Klawuhn, Ralf Kremer, Stephanie Lüngen, Bernd Meisterling-Riecks, Arno Oellers, Gaby Peters, Ursula Schiffers, Johann Schmitz, Horst Schnitzler, Winfried Schulz, Christiane Sörgel, Markus Spinnen, Heinz Theißen, Lieselotte Voß-Hoffmann, Georg Weber, Stefan Wimmers, Achim Wyen, Sandra Wyen und Stefan Zimmermanns.

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    : Verneigung vor den Opfern

Oberbürgermeister Hans Wilhelms Reiners bedankte sich bei den Ausgezeichneten für ihren außergewöhnlichen Einsatz: „Sie haben durch Ihr politisches Engagement das Profil der Stadt, das Ansehen unseres Rates und seiner Ausschüsse sowie auch ganz allgemein das Erscheinungsbild von politisch agierenden Menschen mitgeprägt. Neben Ihrem Beruf und der Fürsorge um Ihre Familie haben Sie sehr viel Zeit aufgebracht für die Menschen, die in Mönchengladbach leben. Das schließt neben persönlichen Kontakten und Gesprächen auch ungezählte Stunden ein, die Sie in Sitzungen, Besprechungen, Ortsterminen und Verhandlungen verbracht haben. Zeit, die andere einem Hobby oder ihrer Freizeit widmen konnten. Es gehört viel Idealismus und uneigennütziger Einsatz dazu, sich in den Bezirken oder dem Rat und seinen Ausschüssen zu engagieren. Ohne Menschen wie Sie gäbe es keine Kommunalpolitik, keinen Fortschritt und keine Weiterentwicklung der Stadt.“