: Start der Rennenauf neuem Geläuf

Die eigentlichen Arbeiten am neuen Geläuf der Mönchengladbacher Trabrennbahn sind zwar beendet, trotzdem mussten sich die Aktiven noch in Geduld üben. „Das verwendete Material braucht eine gewisse Zeit um sich vernünftig zu setzen und abzubinden“, so Dirk Bergerfurth und Peter Breuers von der ausführenden Baufirma.

Bergerfurth erläutert die einzelnen Schritte der Sanierung: „Wir haben das bisherige Geläuf zunächst vom Sand befreit und im Anschluss daran aufgefräst, um so die störenden Wellen, die sich im Laufe der Zeit im Untergrund entwickelt haben, zu beseitigen. Mit modernster 3D-Lasertechnik wurde ein einheitliches Niveau hergestellt, auf dem zuerst eine Schutz- und abschließend eine Deckschicht aus anthrazitfarbenem Basaltsplit aufgebracht wurde.“

Entsprechend groß war natürlich die Spannung wie sie denn sein würde, die neue Bahn. Samstagmorgen hatte das Warten ein Ende. Unter den neugierigen Blicken einer guten Handvoll Zuschauer befuhren Elmar Eßer, Vorsitzender des Mönchengladbacher Rennvereins, Roland Hülskath und Goldhelm Michael Nimczyk zum ersten Mal das sanierte Oval. „Ich bin sehr zufrieden“, erklärte anschließend Roland Hülskath. „Die Bahn ist in einem Top-Zustand, genauso, wie wir uns das erhofft haben.“

Elmar Eßer ist zuversichtlich, mit den Sanierungskosten in Höhe von 150000 Euro die Trabrennbahn zukunfts- und konkurrenzfähig gemacht zu haben. „Der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten, die teilweise von Sonnenauf- bis weit nach Sonnenuntergang gearbeitet haben, haben sich bezahlt gemacht.“

Auch die übrigen ansässigen Trainer nutzten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom neuen Geläuf zu machen. Sie können ab sofort täglich zwei Stunden auf der neuen Bahn trainieren. Auswärtige Aktive muss Elmar Eßer noch vertrösten: „Der reguläre Trainingsbetrieb wird erst nach den beiden Renntagen im Juni wieder aufgenommen. Bis dahin müssen wir die Bahn erst einmal behutsam einfahren.“

An den beiden kommenden Sonntagen wird das neue Geläuf erstmals unter Renntagsbedingungen befahren. Daher hoffen die Verantwortlichen in Mönchengladbach auf zahlreiche Nennungen für den 16. und 20. Juni, jeweils ab 13 Uhr, bevor die offizielle Eröffnung im Rahmen des „Großen Preis der Stadt Mönchengladbach“ stattfindet (14. Juli), der in diesem Jahr mit 20000 Euro dotiert ist.