Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet Fragen : Telefonaktion: Thema Alkohol

Kaum Kontakt zu Freunden und Verwandten, Kurzarbeit und finanzielle Einbußen, Homeoffice und gleichzeitig die Kinder unterrichten – die Pandemie lastete vielen Menschen schwer auf der Seele. Um dem Stress zu entfliehen, griff so mancher zum Alkohol.

Jüngste Umfragen kamen zu dem Ergebnis, dass der Alkoholkonsum in den eigenen vier Wänden mit Beginn der Pandemie bei einem Drittel der Bevölkerung angestiegen ist. Das ist problematisch, denn wer regelmäßig viel trinkt, verstärkt auf lange Sicht Niedergeschlagenheit und Ängste und läuft außerdem Gefahr, eine Alkoholsucht zu entwickeln.

Gewohnheiten zu durchbrechen ist nicht leicht. Doch man kann sich professionelle Hilfe holen. Während einer Telefonaktion steht das Expertenteam der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für Gespräche zum Thema Alkohol zur Verfügung. Alle Fragen werden anonym beantwortet, zum Beispiel: Kann ich von drei Bier am Tag abhängig werden? Wie setzt man das Vorhaben erfolgreich um, weniger zu trinken? Was tun, wenn der Appetit auf Alkoholisches übermächtig wird? Mein Mann trinkt - wie komme ich dagegen an? Wie lässt sich eine Alkoholabhängigkeit behandeln?

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Die Telefone sind am 14. September von 14 bis 16 Uhr unter 0221/89 20 31 (deutsches Festnetz) geschaltet.