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: Vielfältige Hilfsangebote in der Stadt

: Vielfältige Hilfsangebote in der Stadt

Sie brauchen Hilfe in der Corona-Krise? Das Freiwilligen Zentrum der Caritas bringt Ehrenamtler und Hilfesuchende zusammen.

Wer über die privat organisierte Nachbarschaftshilfe hinaus in der Corona-Krise ehrenamtlich Unterstützung anbieten möchte, kann sich seit Mitte März an das Freiwilligen Zentrum (FWZ) der Caritas wenden, das sich spontan bereit erklärt hat, Hilfesuchende und Unterstützer zusammenzubringen. Das FWZ hat jahrelange Erfahrung rund um das Thema Ehrenamt und berät private Helferorganisationen zum Beispiel bei Fragen zum Versicherungsschutz. Das Freiwilligen Zentrum ist montags, mittwochs und freitags jeweils von 9 bis 14 Uhr unter 02166/40207 oder unter fwz-mg@caritas-mg.de erreichbar.

„Sie möchten noch einmal den Einkaufsdienst nutzen? Moment, ich gebe Ihnen gerne die Nummer der Koordinierungsstelle für die zentralen Einkäufe.“ Regina Roick, Leiterin des Freiwilligen Zentrums (FWZ) des Caritasverbandes Region Mönchengladbach, muss nicht lange suchen, um der älteren Dame helfen zu können. Mitunter beantwortet sie den ganzen Tag solche Anrufe. Wobei im Augenblick eher die Menschen anrufen, die ihre Hilfe anbieten. „Nach Hilfe fragen tun derzeit noch zu wenige“, zieht die 47-Jährige eine vorsichtige erste Bilanz. Dabei müsse niemand Scham oder Scheu empfinden, um Hilfe zu bitten. Es seien gerade die „älteren Menschen, die sich da schwer tun.“

Der Schreibtisch von Regina Roick steht in der Passage am Ring an der Friedrich-Ebert-Straße 53 in Rheydt und gibt einen Eindruck von der umfangreichen Arbeit. Seit Ausbruch der Corona-Krise haben sich in Mönchengladbach allein 29 neue Einkaufsdienste gegründet. Meist sind diese aus bereits bestehenden Vereinen oder Initiativen, erwachsen, erzählt Regina Roick, die sich ihren Job mit einer Kollegin teilt, die gerade im Homeoffice arbeitet.

Die Sozialarbeiterin erzählt davon, dass ehrenamtliche Helfer Mundschutz in Mengen schneidern, „Gassi gehen“ anbieten oder persönlich helfen wollen, wie eine pensionierte Krankenschwester beispielsweise. Die Aufgabe von Regina Roick besteht dann darin, für alle Ehrenamtler das Passende zu finden: „Es kommt auch schon mal vor, dass ich gemeinsam mit den Anrufern in durchaus langen Telefongesprächen neue Ideen und Projekte entwickele. Manchmal muss ich auch zugeben, dass ich noch nicht das Passende anbieten kann.“

Regina Roick freut sich über jedes Angebot. Aber sie bittet auch um Geduld: „Wenn zurzeit mehr Helfer als Hilfesuchende vorhanden sind, befinden wir uns in einer glücklichen Lage. Und wir wissen auch, dass sich die Situation sehr schnell ändern kann! “