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Neue Praxisanleiter:innen im Elisabeth-Krankenhaus Rheydt

24 Teilnehmer*innen bestanden berufspädagogische Weiterbildung : Neue Praxisanleiter im Eli

Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach gratulieren: 24 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen und Einrichtungen des Gesundheitswesens der Kranken- und Altenpflege sowie der Kinderkrankenpflege beendeten jetzt die berufspädagogische Weiterbildung Praxisanleiter*in.

Die theoretische und praktische Weiterbildung mit 320 Stunden in Zeiten der Pandemie und unter veränderten Arbeitsbedingungen hat den neuen Fachkräften für Praxisanleitung und ihren Dozent*innen viel abverlangt. „Alle Teilnehmer haben das wirklich super gemeistert und sich bis zum Abschluss im Dezember hervorragend mit größtem Engagement eingebracht“, so Anna-Maria Dittert, die im Elisabeth-Krankenhaus für Fort- und Weiterbildung verantwortlich ist.

Was genau Praxisanleiter*innen leisten müssen, verrät Teilnehmerin Alina Rolfs: „Meine Aufgabe als Praxisanleiterin besteht darin, die Auszubildenden während ihres praktischen Einsatzes auf Station anzuleiten und zu begleiten. Dazu gehört nicht nur das Vermitteln von praktischem Wissen und Fertigkeiten, sondern auch, dass man eine emotionale Stütze für die Auszubildenden ist. Man nimmt ihnen Sorgen und Ängste, ermutigt sie neue Dinge auszuprobieren und begleitet sie somit bis zu ihrem Examen.“

Sie selbst wurde von ihren Kollegen dazu ermutigt, die Weiterbildung zur Praxisanleiterin zu absolvieren. Die Verantwortung, die man trage, habe ihr zunächst Angst gemacht, aber die Entscheidung, sich zu der Weiterbildung anzumelden, habe sie nicht bereut. „Die Arbeit mit den Auszubildenden ist immer abwechslungsreich und bereitet mir persönlich viel Spaß“, resümiert sie.

Durch in der Weiterbildung mit vielen unterschiedlich interaktiven Methoden erarbeiteten Moduleinheiten wie beispielsweise Kommunikation & Interaktion, Ethisches Handeln, Selbstfürsorge und Wissenschaftliches Arbeiten haben die Teilnehmer*innen eine hohe pädagogische Kompetenz erworben. Auf dem Lehrplan standen außerdem auch Unterrichtseinheiten zur Entwicklung von Lösungsansätzen in einem sich zunehmend fachlich weiterentwickelnden beruflichen Handlungsfeld.

„Die Weiterbildung hat mir insofern geholfen, dass ich mehr Erfahrungen im Umgang mit der Kommunikation zu den einzelnen Schülern gesammelt habe. Jeder einzelne Schüler hat andere Werte und Kompetenzen. Diese sollte man erkennen, damit das Zusammenarbeiten sich besser gestaltet, das wurde in der Weiterbildung sehr gut herausgestellt“, berichtet Absolventin Nicole Rosen-Hilgers. Für sie und auch ihre Kolleg*innen war die Teilnahme eine sehr große Herausforderung, da sie zeitweise mit einer anderen Gesundheits- und Krankenpflegerin jeweils eine Woche im Monat auf Station fehlte. Es ist für die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin nicht immer einfach gewesen, den normalen Dienst, die Weiterbildung, aber auch Familie und Haushalt unter einen Hut zu bekommen: „Trotz alledem habe ich die Weiterbildung mit Freude und Lust gemeistert. Ich habe viel mitgenommen und weiß jetzt wie ich die Schüler fordern und führen kann.“

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„Das Wichtigste, was ich aus der Weiterbildung mitgenommen habe ist, dass stets ein respektvoller Umgang zwischen Auszubildenden und Praxisanleiter bestehen sollte und man offen miteinander kommuniziert“, sagt Teilnehmer Marc Lupp. Die zusätzliche Funktion mit dem Job zu vereinbaren, gelingt ihm in der Regel sehr gut: „Wir haben immer Schüler*innen auf Station und meine Stationsleitung versucht bestmöglich dafür zu sorgen, dass wir als Praxisanleiter viele gemeinsame Dienste mit den Auszubildenden machen können. Somit können wir sie auch ohne separate Anleitungstage schon gut in die Stationsarbeit einarbeiten, so dass ich meine Funktion als Praxisanleiter insgesamt gut mit meiner Arbeit auf Station verbinden kann“, ergänzt er weiter.