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Publikation stellt Mönchengladbacher Zukunftsprojekte vor​

Publikation stellt Mönchengladbacher Zukunftsprojekte vor : Anleitung zum Nachhaltigsein

Dass Mönchengladbach den Radverkehr stärken und das ehemalige Polizeipräsidium zum Wissenscampus entwickeln will, ist vielen bekannt. Doch die Stadt hat noch mehr vor, nimmt den Strukturwandel als Chance, die Entwicklung zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben. In ihrer Publikation „Unsere Strategie: Gemeinsam. Nachhaltig“ stellt sie laufende und angedachte Projekte vor.

Wer ist nicht schon einmal über den Sonnenhausplatz gelaufen und hat sich gefragt: Was hat die Stadt sich da eigentlich gedacht?! Nun, heute sieht man bei der Stadt ein: „Die Asphaltierung des Platzes hat sich gerade im Hinblick auf den Klimawandel und der weiteren Aufheizung der Städte nicht bewährt“. Und denkt um: „Mit Grünflächen können wir einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas leisten.“

Dies ist nur eines von 71 Projekten, die die Stadt in „Unsere Strategie: Gemeinsam. Nachhaltig“ präsentiert. So arbeitet sie an einem nachhaltigen Gewerbeflächenkonzept, ist seit 2016 Fair Trade Town und vereint in der Seestadt sozialen Wohnungsbau mit klimaneutraler Energieversorgung.

Das über 180 Seiten starke, reich bebilderte Buch, das in der Onlineversion gratis heruntergeladen werden kann und in kleiner Auflage in Printform erscheinen soll, soll helfen, die große Bandbreite des Strukturwandels zu erfassen und diesen als Katalysator für eine nachhaltige Entwicklung an konkreten Beispielen festzumachen. Auch bildet es eine Grundlage für den weiteren Weg zu einem nachhaltigen Mönchengladbach.

Das Buch ist in sieben Kapitel untergliedert. Ein Kapitel geht auf den Tagebau und den Zweckverband LANDFOLGE ein, die sechs weiteren Kapitel orientieren sich an der städtischen Gesamtstrategie. „Unserer Gesamtstrategie haben wir damit überschrieben, dass wir die Stadt auf die Zukunft und den Strukturwandel ausrichten wollen“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Bei allem, was wir tun, müssen wir nachhaltig denken, planen und handeln. Strukturwandel geht uns alle an und daher ist es wichtig, für eine positive Veränderungsstimmung zu werben.“ Welche Projekte mit besonderer Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung bereits angestoßen oder umgesetzt sind – dazu liefert die Publikation eine Bestandsaufnahme.

„Wir wollen den Strukturwandel als Chance nutzen!“, stellt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin klar: „Der Strukturwandel und die dazugehörigen Fördermittel können es uns ermöglichen, auf dem eingeschlagenen Weg noch besser voranzukommen.“ Dabei geht es um mehr, als „nur“ darum, wegfallende Arbeitsplätze zu kompensieren, wie Dr. Martin Wirtz verdeutlicht. Er leitet die städtische Stabsstelle Strukturwandel, die die Publikation federführend erarbeitet hat: „Der Anspruch ist, den Strukturwandel als Katalysator für die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen.“

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Einige Aspekte dieser Transformation zeigt das Buch auf. Zugleich soll es eine Grundlage für weitere Schritte und die Diskussion in der Stadtgesellschaft sein. „Die Beispiele zeigen, dass eine nachhaltige Entwicklung möglich ist, wenn wir alle gemeinsam an vielen Stellschrauben drehen“, sagt Projektkoordinatorin Anette Harings aus der Stabsstelle Strukturwandel.

Interessierte können das Buch als pdf unter www.stadt.mg/strukturwandel herunterladen.