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Schockmoment bei „Unter uns“ - Serienende für Torsten Knippertz

Schockmoment in der RTL-Kultserie „Unter uns“ : Knippertz stirbt Serientod

Schockmoment in der RTL-Kultserie „Unter uns“: Gladbachs Stadionsprecher und Schauspieler Torsten Knippertz wird in seiner Rolle als Bewährungshelfer Marius Popovic niedergeschlagen. Wie es weitergeht – der Extra-Tipp hat nachgefragt.

Ein ausgesprochener Sympathieträger in der Schillerallee war Bewährungshelfer Marius Popovic, verkörpert von Borussia-Stadionsprecher Torsten Knippertz, nicht. Jetzt gehen für ihn die Lichter aus: Er wird von Luke Färber, gespielt von Jakob Graf, beim Schnüffeln erwischt und niedergeschlagen. Graf verlässt nach dieser bösen Tat die Serie. Am Montag, 14. September, ist er um 17.30 Uhr das letzte Mal zu sehen. Und Popovic, steht der wieder auf? Nein. Torsten Knippertz bestätigt auf Anfrage seinen Abschied von „Unter uns“. Doch warum ist Schluss mit Popovic?

„Weil er es nicht anders verdient hat!“, scherzt Knippertz. „Nein, im Ernst: Ursprünglich war die Rolle ja gar nicht so lange geplant und ich bin froh, dass ich als nervender Bewährungshelfer in letzter Zeit noch ein bisschen für Unruhe sorgen durfte. Aber wie heißt es so schön? Man soll aufhören, wenn man am bösesten ist. So ähnlich war das doch, oder?“
Auf die Frage, ob noch ein Hintertürchen für ein Comeback à la Bobby Ewing vorgesehen ist, antwortet Knippertz: „Dann müsste ich ja auf jeden Fall aus einer Dusche kommen. – Die ältere Generation, die die Serie Dallas noch kennt, weiß Bescheid! – Also sagen wir mal so: Wenn sich herausstellen sollte, dass Popovic noch irgendwo einen eineiigen Zwillingsbruder hat, würde ich zumindest aufs Rollenprofil passen...“

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Ein bisschen Wehmut ist natürlich auch dabei, gibt Knippertz zu. „Jeder Abschied tut weh und ist ein schwerer Schlag. Im Falle von meiner Rolle Marius Popovic ist das ja auch absolut wörtlich zu nehmen.“ Spektakuläre Serienausstiege hatte Knippertz schon öfter, das letzte Mal bei „Sankt Maik“ (RTL). „Da hatte ich sogar noch das Vergnügen, ein paar Drehtage als Leiche zu haben. Hat den Vorteil, dass man nicht so viel Text lernen muss“, lacht er. Von seinen Drehtagen bei „Unter uns“ ist der Gladbacher begeistert: „Ich hatte viel Spaß beim Dreh, nicht nur wegen der schönen Rolle, sondern auch wegen der Atmosphäre bei ‚Unter uns‘ und den tollen Kolleg*innen. Das ist ähnlich wie im Fußball: Als echtes Team macht’s am meisten Spaß.“

Apropos Fußball: Genau damit geht’s jetzt natürlich weiter, so Knippertz. „Erst einmal wird diesen Monat noch ein neuer Borussia-Song (Titel: SEIT 1900) von mir veröffentlicht, den ich mit Hilfe von Pete Brough und Kurt Schmidt am Bass (beide von der Gladbacher Band THE WIDE) und der Musikerin und Produzentin Crystin Fawn produziert habe. Dazu arbeite ich an einem kleinen Bühnenprogramm, bei dem es ebenfalls um Fußball geht. Dann stehen noch zwei Satire-Projekte in den Startlöchern und was das Schauspielerische betrifft, freue ich mich, dass die Caster*innen mir den Bösewicht offenbar auch abgenommen haben, denn es kommen vermehrt Anfragen für die „Bad Guys“. Und meine Engagements bei Borussia und RTL/ntv laufen ja Gott sei Dank auch noch weiter...“