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ProPipe fördert Integration

ProPipe fördert Integration

Trotz aller Schwierigkeiten werden auch Erfolgsgeschichten geschrieben. Die Rede ist von der Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt. Eine dieser Geschichten ist die von Aras Mohammad – und Lawin Osman von der Ausbildungs-GmbH der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein und die Willicher ProPipe GmbH sind daran betei

Stadt Willich.

Als der heute 19-jährige Syrer 2015 nach Deutschland kam, sprach er kein Wort Deutsch. Schon bald besuchte er die Internationale Förderklasse des Berufskollegs Rhein-Maas in Kempen. „Wir arbeiten eng mit dem Kolleg zusammen“, erzählt Lawin Osman von der IHK Ausbildungs-GmbH, der das Projekt „Starthelfende Ausbildungsmanagement Migration und Flüchtlinge“ betreut.

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Er unterstützt gemeinsam mit seiner Kollegin, der Willkommenslotsin Silke Fuchs, kleine und mittelständische Unternehmen bei der Besetzung offener Ausbildungs- und Arbeitsstellen mit Flüchtlingen und sucht passgenau geeignete Bewerber. In dieser Funktion ist er auch häufig im Rahmen von Info- und Beratungsveranstaltungen im Kempener Berufskolleg. „Die dortige Referentin für Jugendberufshilfe Susanne Hermes hat mich auf Aras Mohammad aufmerksam gemacht“, so Osman.

In kürzester Zeit habe der junge Mann aus Syrien sehr gute Deutschkenntnisse erworben und auch darüber hinaus auf ganzer Linie überzeugt. Lawin Osman stellte den Kontakt zur ProPipe GmbH her, die seit Herbst 2011 in der großen Halle 4 des Stahlwerks Becker an der Gießer Allee beheimatet ist. Er begleitete den jungen Syrer anschließend zum Vorstellungsgespräch in das Willicher Unternehmen, das sich als Spezialist für hochqualitative, geschweißte Stahlrohre in kurzer Zeit einen Namen gemacht hat.

„Und es hat geklappt: Aras Mohammad hat dort im März ein mehrwöchiges Praktikum als Fachlagerist absolviert“, sagt Osman. Doch damit nicht genug. „Das Unternehmen war so zufrieden mit seinem Praktikanten, dass es ihm für dieses Jahr einen Ausbildungsplatz angeboten hat.“

Die Erfolgsgeschichte kann also weitergehen.

(StadtSpiegel)