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St. Martin zieht über den Markt

St. Martin zieht über den Markt

Am heutigen Sonntag steht in der Rheydter Innenstadt alles im Zeichen des Martinsmarktes. Highlight wird, wie in jedem Jahr, der große Martinsumzug durch die Stadt - mit berittenem St. Martin, einem Bettler und dem großen Martinsfeuer auf dem Marktplatz.

Von 13 bis 18 Uhr öffnen die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag.

„Das positive Feedback der Teilnehmer motiviert uns jedes Jahr aufs Neue“, sagt Roland Beeten. Er gehört zu einer rund zehnköpfigen Arbeitsgruppe des Rheydter Citymanagement, die in diesem Jahr bereits zum achten Mal dafür sorgt, dass die Kinder nicht nur mit ihren Laternen und Eltern durch die Rheydter Innenstadt ziehen, sondern dass rund um den Martinsumzug auch ein Martinsmarkt entsteht. „Markt der kreativen Stände“ nennt ihn Frank Beyer. Von 11 bis 19 Uhr sind die Besucher der Rheydter Innenstadt zu einem Bummel eingeladen und mit vielen tollen Dingen zu begeistern. „Wir haben bewusste die Auswahl der Stände mitbegleitet, damit wir auch eine hohe Qualität garantieren können“, so Beyer.

Leuchtende Kinderaugen sind heute garantiert, wenn sich gegen 16.30 Uhr der Martinszug auf dem Harmonieplatz aufstellt, um von dort aus gegen 17 Uhr, angeführt vom St. Martin, über die Stresemannstraße, Marienplatz, Friedrich-Ebert-Straße und Hauptstraße Richtung Marktplatz zu ziehen. „Wir rechnen auch in diesem Jahr mit rund 750 Teilnehmern“, schätzt Beeten. Mit dabei sind auch viele Eltern, gerade auch diese, die die Martinszüge der Kindergärten und Schulen berufsbedingt nicht begleiten können. Bei einer so großen Anzahl an Teilnehmern braucht es natürlich auch zahlreiche Helfer. Die freiwillige Feuerwehr begleitet ebenso den Zug, wie viele Freiwillige.

Auf dem Marktplatz wird traditionell das große Martinsfeuer entzündet, der Mantel für den Bettler geteilt und natürlich dürfen die zahlreichen Martinslieder nicht fehlen. Mit extra gedruckten Liederzetteln sollen auch nicht so textsichere Teilnehmer zum Mitsingen angeregt werden. „Wir erleben, dass auch immer mehr Familien, bei denen St. Martin in der Kultur nicht existent ist, am Umzug teilnehmen“, erklärt Hanna Masuhr, die den Arbeitskreis seit Jahren leitet. Von der Treppe vor dem Rheydter Rathaus wird Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann ein paar Worte sagen, bevor der Run auf die Martinstüten los geht.

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Und die sind auch in diesem Jahr wieder gut gefüllt. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder größten Wert darauf gelegt, dass viele regionale Produkte in der Tüte zu finden sind. Dass fängt bei leckeren Weckmännern von örtlichen Bäckereien an und endet bei gesundem Obst. „Im vergangenen Jahr hat uns die Slowfood-Initiative hier unterstützt. Sie haben auf den Streuobstwiesen Äpfel gesammelt. Leider ist aber die Ernte in diesem Jahr nicht so gut ausgefallen, sodass wir unter Umständen von örtlichen Bauern dazu kaufen müssen“, sagt Masuhr. Wer noch keinen Gutschein für eine Martinstüte hat, kann diesen für 5 Euro noch bis 16.30 Uhr im Textilhaus Beeten, Hauptstraße 33 erwerben (solange der Vorrat reicht).

(Report Anzeigenblatt)