Coach Micha: Stress hat viele Gesichter

Coach Micha: Stress hat viele Gesichter

Stress— bei diesem Wort denken viele an zu viel Arbeit, Zeitdruck oder einfach zu viele Dinge, die gleichzeitig und am besten gestern schon erledigt sein müssten.

Für unseren Körper sind aber noch viel mehr Dinge Stress. Diese spielen sich auf unterschiedlichen Ebenen ab. Beispiele für Ebene 1, den psychologisch-emotionalen Stress: Perfektionismus, Selbstzweifel, Traumen, Misstrauen, Trauer, Angst, Unsicherheiten, Mangel an Selbstwert. Beispiele für Ebene 2, den physiologischen Stress, sind: Übergewicht, schlechter oder defizitärer Schlaf, oxidativer Stress, hormonelle Dysbalancen, Schwermetallbelastung, Nährstoffmangel oder zu wenig Sonnenlicht sowie zu wenig Bewegung. Ebene 3 sind die körperlichen Stressoren: eine schlechte Haltung, Verstopfung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, falsche Atmung, viel und/oder häufiges Training.

Ebene fünf umfasst den Stress, der durch unseren Lebensstil bedingt ist, wie zum Beispiel: Trennung, Verlust eines geliebten Menschen, Umzug, Reisen (vor allem durch verschiedene Zeitzonen), Jobwechsel bzw. das Suchen oder Ausbleiben eines neuen Jobs.

Für jede dieser Ebenen hätte ich deutlich mehr Beispiele aufführen können, allerdings bräuchte ich dann eine komplette Seite im Stadt Spiegel! Trotzdem: nehmen wir nur mal die von mir aufgeführten Beispiele. Bei wie vielen dieser Dinge können Sie fast ständig ein Häkchen dahinter machen, weil Sie genau diese Art von Stress erleben? Wenn Sie ehrlich die Liste durchgehen, ist es erschreckend, was unser Körper tagtäglich aushalten muss und wie wichtig Gegenmaßnahmen (Schlaf, Massagen, Yoga, Meditation, Atemübungen) sind!

(StadtSpiegel)