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16. Kunstgenerator-Ausstellung in Viersen eröffnet

Kultur : Engagement und Kreativität

Bürgermeisterin Sabine Anemüller und NEW-Vorstandsvorsitzender Frank Kindervatter haben am vergangenen Sonntag die 16. Kunstgenerator-Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden in der Städtischen Galerie im Park bis zum 10. März Arbeiten von Nico Pachali.

. Die Werkschau „Body Declination“ ist die letzte Abschlussausstellung des Kunstgenerator-Stipendiums von Stadt Viersen und NEW Viersen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte in ihrer Begrüßung, seit der ersten Ausstellung 2008 hätten junge Menschen Jahr für Jahr die Alte Lateinschule mit Engagement und Kreativität gefüllt. Die NEW Viersen seit dabei stets ein zuverlässiger Partner gewesen.

„Ohne schon Details nennen zu können“, deutete sie an, dass es ein neues Stipendium mit Hilfe einer Viersener Familie geben könne. „Das“, sagte sie, „wäre ein privates Geschenk an alle Menschen in der Stadt Viersen.“ Sie dankte besonders Jutta Pitzen, Leiterin der städtischen Galerie im Park, und Bärbel Wickerath von der NEW, die beide das Stipendium von Anfang in begleitet haben.

Frank Kindervatter, von dem die Idee für das Stipendium stammt, sagte mit Blick auf das auslaufende Förderprogramm, wo eine Tür sich schließe, öffne sich eine andere. Die Lateinschule sei nach dem Kauf durch NEW ein Gebäude der Kunst geworden „und wird es auch bleiben“.

Jutta Pitzen nutzte ihren Einführungsvortrag zur Ausstellung zugleich zu einem Rückblick auf die Geschichte des Kunstgenerator-Stipendiums. Die Stadt Viersen habe in dieser Zeit 16 sehr verschiedene junge Menschen erlebt. Sogar eine Geburt und eine Hochzeit habe es gegeben. Vor allem aber: „Einzigartige Kunstprojekte und 16 Mal großartige junge Kunst.“

Als besonderen Höhepunkt der jetzt eröffneten Ausstellung verwies sie auf den Katalog. Der wird in einer Auflage von 300 Exemplaren zur Abschlussveranstaltung am 10. März erscheinen. „Vorbestellen lohnt sich“, sagte Pitzen. Denn in den einzelnen Exemplaren werde „viel Handarbeit“ stecken. Den Gästen der Eröffnung gab sie den Hinweis mit auf den Weg, bei der Betrachtung der Arbeiten Nico Pachalis genau hinzuschauen. Nichts von dem, was zu sehen sei, sei Zufall.